Förderung Unternehmen

Das Land Nordrhein-Westfalen, Bund und Europäische Union stellen kleinen, mittleren und großen Unternehmen eine Reihe von Förderprogrammen zur Verfügung, um einen Einstieg in das Thema Elektromobilität zu unterstützen. Das Land Nordrhein-Westfalen etwa fördert den Ausbau von öffentlich zugänglicher und nicht-öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. Einige fördern die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur.


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NRW Förderprogramme

Sofortprogramm Elektromobilität (Förderung)

Öffentliche Ladeinfrastruktur

Die Errichtung von stationärer, öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur wird in zwei Förderprogrammen behandelt:

progres.nrw Markteinführung: Ladeinfrastruktur

Normalladeinfrastruktur für Handwerker und kleinere Unternehmen (De-minimis-Regelung) mit einer Ladeleistung von 11 bis 22 kW. Die Förderquote beträgt 50 % der Ausgaben bis max. 5.000 Euro je Ladepunkt.

Anträge können bis zum 20. November 2018 bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

Die vollständigen Bestimmungen finden Sie in der Förderrichtlinie (Unterpunkt 6.14).


Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Nordrhein-Westfalen (LifE)

  • Normalladeinfrastruktur mit einer Ladeleistung bis einschließlich 22 kW. Die Förderquote beträgt 40 % der Ausgaben bis max. 3.000 Euro je Ladepunkt.
  • Schnellladeinfrastruktur mit einer Ladeleistung von 100 bis 150 kW mit einer Förderquote von 40 % bis max. 30.000 Euro je Ladepunkt.

Ergänzend wird der Netzanschluss pro Standort gefördert mit 40 % bis max. 5.000 Euro für den Anschluss an das Niederspannungsnetz und bis max. 50.000 Euro für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz.

Die Einreichfrist für den ersten Förderaufruf ist abgelaufen. Wir informieren an dieser Stelle über zukünftige Einreichfristen.

Die vollständigen Bestimmungen finden Sie in der Förderrichtlinie und dem dazugehörigen Förderaufruf.
 

Nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur

Gegenstand der Förderung ist die Errichtung von stationärer, nicht-öffentlicher Normalladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von 11 bis 22 kW.

Die Förderquote beträgt 50 % der Ausgaben bis max. 1.000 Euro je Ladepunkt. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der De-minimis-Regelung.

 

Anträge können bis zum 20. November 2018 bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

Die vollständigen Bestimmungen finden Sie in der Förderrichtlinie (Unterpunkt 6.14).

Förderantrag

Übersicht über Landes-Förderprogramme für Unternehmen

Förderung von Elektrobussen

Das Land fördert die Beschaffung von Elektrobussen. Ob die Antriebsenergie durch eine Batterie, Brennstoffzelle oder durch eine Oberleitung bereitgestellt wird, ist hierbei unerheblich. Dazu wird ebenfalls die notwendige Infrastruktur gefördert. Hierunter fallen sowohl Wasserstofftankstellen wie auch Ladesäulen.
Schließlich werden auch für den Elektroantrieb notwendige Werkstatteinrichtungen wie z. B. Hocharbeitsplätze für die Instandhaltung der Stromabnehmer gefördert. Voraussetzung ist allerdings in jedem Fall, dass die geförderten Busse und deren Infrastruktur nur im ÖPNV eingesetzt werden. D. h., eine Ladesäule, an der auch Privatfahrzeuge oder beispielsweise Müllwagen geladen/getankt werden, ist nicht förderfähig.

Fördersatz Fahrzeuge:

Der Förderhöchstsatz für die Beschaffung von batterieelektrischen und wasserstoffbetriebenen Linienbussen des ÖPNV beträgt 60 % des Differenzbetrages zwischen einem batterieelektrisch- bzw. wasserstoffbetriebenen Bus und einem vergleichbaren Dieselbus.

Fördersatz Infrastruktur und Werkstatteinrichtungen:

Der Förderhöchstsatz für die Errichtung der notwendigen Infrastruktur und zur Beschaffung der erforderlichen speziellen Werkstatteinrichtungen beträgt 90 % der zuwendungsfähigen Investitionskosten.

Antragsberechtigte:

Zuwendungsempfänger können Kreise, Städte und Gemeinden, öffentliche und private Verkehrsunternehmen sowie juristische Personen des privaten Rechts, die Zwecke des ÖPNV verfolgen, sein (§13 Absatz 1 Nr. 6 ÖPNVG NRW).

Zuständig für die Bewilligung und Auszahlung sind die Zweckverbände Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR). Anträge können dort jederzeit gestellt werden.

Übersicht über das Landes-Förderprogramm für E-Busse

NRW.BANK (Darlehen)

Die NRW.Bank fördert die Weiterentwicklung der Elektromobilität durch die Vergabe zinsvergünstigter Darlehen.

Gefördert werden Existenzgründerinnen und -gründer, mittelständische Unternehmen, kommunale Unternehmen (Unternehmen mit unmittelbarer oder mittelbarer Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften mit insgesamt mehr als 50%) und Angehörige der freien Berufe.

Förderfähige sind grundsätzlich:

  • Erwerb von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor (Ausnahme: Leasing),
  • Investitionen im Zusammenhang mit Elektromobilität (z. B. Investitionen in Ladeinfrastruktur oder Batterietechnik) und
  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Elektromobilität.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NRW.Bank.

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EFRE NRW 2014-2020 Programm

Die Europäische Union fördert im Rahmen des EFRE NRW 2014-2020 Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ unter anderem Lösungen für die Elektromobilität in Form verschiedener Wettbewerbe (Leitmarktwettbewerbe und Klimaschutzwettbewerbe).

Leitmarktwettbewerbe

Ziel dieser Wettbewerbe in acht Leitmärkten ist der Transfer wissenschaftlichen Know-hows in die wirtschaftliche Nutzung, die Erschließung neuer Märkte, der Abbau von Innovationshemmnissen sowie das Schließen bestehender Lücken in den Wertschöpfungsketten.

Im Fokus der Förderung stehen interdisziplinäre und transdisziplinäre Kooperationen, die Entwicklung zukunftsgerichteter sowie nachhaltiger Strategien und Lösungen für alle relevanten Problemstellungen.

In fünf dieser acht Leitmärkten ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • Energie- & Umweltwirtschaft.NRW
  • Neue Werkstoffe.NRW
  • Maschinen- & Anlagenbau / Produktionstechnik.NRW
  • Mobilität & Logistik.NRW
  • IKT.NRW

Die entsprechenden Einreichfristen entnehmen Sie bitte der Webseite zu den Leitmarktwettbewerben.

Klimaschutzwettbewerb

Der Klimaschutzwettbewerb "EnergieSystemWandel.NRW" ist stark anwendungsorientiert. Die Landesregierung möchte Vorhaben, die durch innovative Technologien zur Verringerung der CO2-Emissionen in verschiedenen Sektoren der Energiesysteme und in verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen beitragen, fördern und damit zur Stärkung technologischer Innovationen sowie innovativer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle beitragen.

Gefördert werden Vorhaben, die sich entlang der Wertschöpfungskette von der umsetzungsorientierten Forschung und Entwicklung bis hin zur vorwettbewerblichen Erprobung in Pilot- und Demonstrationsanlagen in den drei folgenden Förderschwerpunkten bewegen:

  1. Ausbau und Steigerung der Nutzung Erneuerbarer Energien
  2. Pilot- und Modellvorhaben zur Stabilisierung der Stromnetze
  3. Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen

Die erste Einreichfrist endet am 12. Juli 2018.

Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Leitmarkt- und Klimaschutzwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

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Bundesförderprogramme

Beim Bund sind mehrere Ministerien für das Thema Elektromobilität zuständig. Jedes dieser Ministerien hat ihre Förderungsschwerpunkte, die mit eigenen Programmen gefördert werden. Aktuelle Aktivitäten des Bundes haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020

Die Bundesregierung hat ein „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020“ zur Verbesserung der Luftqualität vorgelegt. Für die einzelnen Maßnahmen des neuen Sofortprogramms wird so weit wie möglich auf bestehende Förderprogramme zurückgegriffen.

Als Teil dieses Maßnahmenpakets unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gezielt die besonders belasteten deutschen Städte und Kommunen bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen. Hierfür wird die Richtlinie „Elektromobilität“ des BMVI verwendet, mit denselben Rahmenbedingungen und Abläufen: Mehrmals jährlich werden Aufrufe zur Antragseinreichung veröffentlicht. Dort werden jeweils die genauen Förderbedingungen sowie ein Zeitraum genannt in dem Anträge eingereicht werden können, Wir informieren Sie hier auf dieser Seite über offene Aufrufe sowie deren Inhalte und Fristen.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Förderrichtlinie Elektromobilität

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit der Förderrichtlinie Elektromobilität den Markthochlauf in Deutschland. Die Förderung basiert auf den folgenden Säulen:

  • Fördersäule Beschaffung:
    Gefördert wird die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und für deren Betrieb notwendigen Ladeinfrastruktur. Im Fokus des aktuellen Förderaufrufs stehen kommunale Fahrzeugflotten und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ebenso wie Elektrofahrzeuge im Taxigewerbe und in Car-Sharing-Flotten. (Zielgruppen: Kommunen, kommunale Unternehmen, private Unternehmen)
  • Fördersäule Konzepte:
    Gefördert wird die Erstellung von Elektromobilitätskonzepten. Im Fokus der Förderung steht die Vergabe von Aufträgen zur Entwicklung kommunaler Elektromobilitätskonzepte. (Zielgruppen: Kommunen und kommunale Unternehmen)
  • Fördersäule Forschungs & Entwicklung:
    Gefördert werden anwendungsorientierte Forschungs- & Entwicklungsprojekte (Zielgruppen: Verbundprojekte von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen.

Die Förderaufrufe für die Fördersäulen "Beschaffung" und "Konzepte" stehen ab sofort online. Anträge können bis zum 31. August 2018 eingereicht werden.

Bei Rückfragen stehen Ihnen bei der EnergieAgentur.NRW zur Verfügung:

Herr Dr. Bingchang Ni (Tel.: 0211/86642-296, Mail: ni(at) avoid-unrequested-mailselektromobilitaet.nrw.de)

Herr Georg Grothues (Tel.: 0211/86642-292, Mail: grothues(at) avoid-unrequested-mailselektromobilitaet.nrw.de).

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite der NOW.

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Förderung von energieeffizienten und/oder CO2-armen schweren Nutzfahrzeugen in Unternehmen des Güterkraftverkehrs

Das BMVI hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, das vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) verwaltet wird.

Förderfähige Inhalte

  • Die Anschaffung von Lkw und Sattelzugmaschinen mit Erdgasantrieb (CNG), Flüssigantrieb (LNG) oder bestimmten Elektroantrieben (reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge), die für den Güterverkehr bestimmt sind und deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 Tonnen beträgt.

Vorraussetzungen

  • Die Fahrzeuge müssen als serienmäßiges Neufahrzeug in einem EU-Mitgliedstaat zum Verkauf angeboten werden.
  • Sie müssen außerdem über das zum Zeitpunkt der Anschaffung in den Unionsnormen vorgeschriebene Umweltschutzniveau hinausgehen oder - bei Fehlen solcher Normen - den Umweltschutz verbessern.

Zuwendungshöhe

Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Antriebsart. Pro Lkw und Sattelzugmaschine beträgt dieser pauschal:

  • 8.000 Euro für CNG
  • 12.000 Euro für LNG und E-Antriebe für Fahrzeuge bis 12 Tonnen
  • 40.000 Euro für E-Antriebe für Fahrzeuge ab 12 Tonnen

Pro Unternehmen ist der Zuschuss auf 500.000 Euro begrenzt.

Allein im Jahr 2018 stehen 10 Millionen Euro für das Förderprogramm zur Verfügung. Es ist zunächst bis zum Ende des Jahres 2020 befristet.

Die vollständigen Bestimmungen finden Sie in der Förderrrichtlinie und dem dazugehörigen Infoblatt.

Hier geht es direkt zu weiteren Informationen zum Förderprogramm des BAG.

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Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Ziel des Bundesprogramms ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Mit der Förderrichtlinie soll ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Lade-Infrastruktur-Netz initiiert werden. So soll den Nutzern unkompliziertes Laden überall in Deutschland ermöglicht werden.

Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Die Mittelausstattung des Förderprogramms beträgt nach derzeitiger Finanzplanung bis 2020 rund 300 Mio. Euro.

Gefördert wird:

  • öffentlich zugängliche Normalladeinfrastruktur
    (Ladeleistung bis einschließlich 22 Kilowatt)
  • öffentlich zugängliche Schnellladeinfrastruktur
    (Ladeleistung 150 Kilowatt)

Mehrmals im Jahr werden Aufrufe zur Antragseinreichung veröffentlicht, die dann für ca. zwei Monaten gültig sind. Wir informieren Sie hier auf dieser Seite über offen Aufrufe sowie deren Inhalte und Fristen.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite der NOW.

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Förderrichtlinie zur Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr

Die Förderung von Elektrobussen im ÖPNV soll laufende Maßnahmen der Bundesregierung zur Erfüllung der Klima- und Umweltschutzziele ergänzen und die Marktdurchdringung mit vorhandenen, hocheffizienten Fahrzeugtechnologien unterstützen. Gleichzeitig soll sich die Elektrobustechnologie als festes Element in den Busflotten der Verkehrsbetriebe etablieren. Dadurch werden langfristig die Umweltauswirkungen des Busverkehrs verringert und die Attraktivität des ÖPNV gesteigert.

Gefördert werden die Beschaffung von

  • diesel-elektrischen Hybridbussen mit externer Aufladung (Plug-In-Hybridbusse),
  • batterie-elektrischen Bussen (Batteriebusse), die ohne zusätzliche Energieerzeugung im Fahrzeug rein elektrisch betrieben werden sowie die
  • Ladeinfrastruktur im Zusammenhang mit der Anschaffung von Bussen

Die maximal zulässige Beihilfeintensität beträgt für Plug-In-Hybridbusse und die Ladeinfrastruktur 40 % der beihilfefähigen Investitionsmehrkosten.

Für batterieelektrische Busse beträgt die maximal zulässige Beihilfeintensität 80 % der beihilfefähigen Investitionsmehrkosten.

Die Frist für das Antragsverfahren ist abgelaufen, die Richtlinie gilt jedoch bis Ende 2021. Wir informieren an dieser Stelle über zukünftige Einreichfristen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Informationsblatt und in der Förderrichtlinie.

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Förderung der Elektrifizierung des urbanen Wirtschaftsverkehrs sowie von Taxis, Mietwagen und Carsharing-Fahrzeugen

Aufbauend auf der Förderrichtlinie Erneuerbar Mobil vom 8.12.2017 - Förderschwerpunkt 2.4 wurde für das Sofortprogramm Saubere Luft ein gesonderter Förderaufruf veröffentlicht, in dem die besonderen Förderbedingungen und das Antragsverfahren festgehalten sind.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert hier die Beschaffung (Kauf) von Neufahrzeugen mit Elektroantrieb durch Flottenbetreiber. Zuwendungsfähig sind folgende Kosten:

  • Die gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor durch den Elektro-oder Plug-In-Hybridantrieb entstehenden Investitionsmehrkosten.
  • Kosten für die Beschaffung und die Installation der notwendigen Ladeinfrastruktur.

Die Einreichfrist für die Projektskizzen ist abgelaufen. Wir informieren Sie hier über weitere Fristen, sobald sie bekannt sind.

Der Förderaufruf mit Anlagen ist hier zum Download verfügbar:

Kleinserien Klimaschutzprodukte: Schwerlastenfahrräder

Im Rahmen der Kleinserien-Richtlinie sind Investitionen in E-Lastenfahrräder und Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr förderfähig.

Antragsberechtigt sind:

  • private Unternehmen,
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung,
  • Öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser sowie
  • Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise)

Gefördert werden Ausgaben für die Anschaffung von E-Lastenfahrräder und Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr. Dazu zählen:

  • elektrisch angetriebene Lastenfahrräder,
  • Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung oder
  • Gespann aus Lastenfahrrad und Lastenanhänger, bei dem mindestens ein Bestandteil (Fahrrad oder Anhänger) über eine elektrische Antriebsunterstützung verfügen muss.

Die Förderung erfolgt auf Grundlage der De-minimis-Verordnung. Insgesamt beträgt die Förderquote bis zu 30 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500 Euro pro Lastenfahrrad, -anhänger oder Gespann.

Förderanträge zu der Richtlinie nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab dem 1. März 2018 entgegen.

Weitere Informationen erhalten Sieauf der Webseite der BAFA.

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Bundesamt für Güterverkehr (BAG)

Förderprogramm "De-minimis"

"Im Rahmen des Förderprogramms „De-minimis“ werden Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen gefördert, die in der Anlage zu Nummer 2 der Förderrichtlinie (Maßnahmenkatalog) aufgeführten Maßnahmen zur Förderung von Sicherheit und Umwelt durchführen.

Mit den Maßnahmen darf vor dem Eingang des Antrages beim Bundesamt nicht begonnen worden sein. Die konkreten Regelungen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Förderrichtlinie „De-minimis“ bzw. den Ausführungen zur jeweiligen Förderperiode.

Die Unternehmen müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung Güterkraftverkehr im Sinne des § 1 Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) betreiben und Eigentümer oder Halter mindestens eines in der Bundesrepublik Deutschland zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenen schweren Nutzfahrzeuges sein. Als schweres Nutzfahrzeug im Sinne dieser Förderrichtlinie gelten Kraftfahrzeuge, die ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmt sind und deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 t beträgt." (Förderprogramm „De-minimis“, BAG)

Nummer 1.8 des Maßnahmenkatalogs

Unter der Nummer 1.8 "Aufwendungen für überobligatorische Maßnahmen am Fahrzeug zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs" des Maßnahmenkatalogs werden verschiedene Nachrüstungen gefördert.

Die Umrüstung eines Diesel- zu einem Elektromotor ist gemäß Nummer 1.8 des Maßnahmenkataloges der Anlage zu Nummer 2 der „De-minimis“ Förderrichtlinie 2018 förderfähig.

Die Förderung umfasst dabei die Kosten für die Anschaffung des Elektromotors sowie die Montagekosten für den Umbau/Einbau. Dabei wird vorausgesetzt, dass sich das umzurüstende Fahrzeug zum Zeitpunkt der Antragstellung im Bestand des Antragstellers / der Antragstellerin befindet.

Die Förderung beträgt dabei höchstens 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, wobei ein individueller, unternehmensbezogene Förderhöchstbetrag je Antragsteller gilt.

Die Berechnung dazu sowie allgemeine weitere Details erhalten Sie auf der Webseite des BAG.

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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderaufruf „Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im engen Zusammenhang mit dem Abbau bestehender Netzhemmnisse sowie dem Aufbau von Low Cost-Infrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten“

Dieser Förderaufruf bezieht sich auf Nummer 2.3 der Richtlinie zu einer gemeinsamen Förderinitiative zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität. Gegenstand dieser Förderung sind Vorhaben, die auf eine schnelle Verbesserung der Luftqualität zielen und damit eine kurzfristige Wirksamkeit plausibel machen können. Zudem soll deren Umsetzung gleichzeitig Forschungsfragen adressieren – beispielsweise über eine begleitende Untersuchung durch eine forschende Einrichtung.

Im Zentrum des Förderaufrufs stehen zwei Infrastrukturmaßnahmen:

  1. Lademöglichkeiten für Fahrzeugbesitzer, die über keinen Ladepunkt am eigenen, privaten Parkplatz verfügen und daher nicht regulär nachladen können, z. B. durch Ladepunkte im öffentlich-zugänglichen Raum, im nicht öffentlich-zugänglichen Raum und auf Park- und Ladeplätzen
  2. Lademöglichkeiten für betriebliche Anwendungen, z. B. für Flottenbetreiber auf Betriebshöfen und Firmenparkplätzen, sowie für betriebliche Nutzung an öffentlich-zugänglichen Ladepunkten

Antragsberechtigt sind betroffene Kommunen sowie Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit einer betroffenen Kommune zusammenarbeiten.

Die Frist für das zweistufige Antragsverfahren ist abgelaufen. Wir informieren Sie hier über weitere Antragsfristen, sobald diese bekannt sind.

Details dazu finden Sie im Förderaufruf im Bundesanzeiger und auf den Seiten des Projektträgers.

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Umweltbonus - eine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge

Im April 2016 hat die Bundesregierung die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossen. Für neue, erstmals zugelassene batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride oder Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es den Umweltbonus, die sogenannte Kaufprämie. Finanziert wird diese zu 50% vom Bund und 50% von den Fahrzeugherstellern.

Bis zu 4.000€ Zuschuss

Mindestens 300.000 Fahrzeuge können gefördert werden. Die Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und den Fahrzeugherstellern für Kauf oder Leasing von PKW und Nutzfahrzeugen gezahlt. Pro Fahrzeug beträgt die Förderung 3.000€ (Plug-in-Hybride) bzw. 4.000€ (batterieelektrische Fahrzeuge). Das Programm ist beendet, sobald der bereitstehende Betrag vergeben ist. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug als förderfähig auf der Liste des BAFA steht (siehe rechts), nach dem 18. Mai 2016 erworben wurde und in Deutschland für mindestens 6 Monate zugelassen bleibt. Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis des Basismodells über 60.000€ werden nicht gefördert.

Wer bekommt die Prämie?

Einen Förderantrag können Privatpersonen und Unternehmen, aber auch Stiftungen, Körperschaften und Vereine stellen. Das Antragsformular findet sich auf den Internetseiten des BAFA. Zum Antrag muss der Kauf- oder Leasingvertrag beigelegt werden. Nach der Prüfung wird der Bundesanteil der Fördersumme überwiesen. Der Anteil der Fahrzeughersteller wird direkt auf den Listenpreis berechnet und beim Kauf abgezogen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BAFA.

Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge

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Bundesförderung von Wasserstoff und Brennstoffzellen

Auf der Basis des Regierungsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie 2016 bis 2026 stellt das ressortübergreifende Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) zum einen die Kontinuität für Forschung und Entwicklung sicher, zum anderen adressiert es die für eine Marktaktivierung notwendige Unterstützung erster Produkte.

Das BMVI setzt zunächst bis 2019 250 Millionen Euro zur Unterstützung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ein. Dazu wurde bereits die Förderrichtlinie für „Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation“ veröffentlicht. Mit der Förderrichtlinie „Maßnahmen der Marktaktivierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase 2 (Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität)“ unterstützt das BMVI zusätzlich die Marktaktivierung für Produkte, die die technische Marktreife erzielt haben, am Markt jedoch noch nicht wettbewerbsfähig sind, als Vorstufe des Markthochlaufs.

Das BMWi führt seine Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms mit jährlich rund 25 Millionen Euro fort. Zudem hat das BMWi im August 2016 im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) ein Förderprogramm zur Anschaffung von Brennstoffzellenheizgeräten für Privatkunden aufgesetzt.

Die Bundesministerien für Umwelt sowie Bildung und Forschung sind wie schon während der ersten Phase des NIP weiterhin über die Strukturen der NOW GmbH in die strategische Ausgestaltung des NIP aktiv eingebunden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NOW GmbH.


Steuerliche Förderung der Elektromobilität

Das "Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr" ergänzt das Maßnahmenbündel der Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität im Sektor Straßenverkehr.

Einkommensteuer

Dienstwagenbesteuerung

Werden Firmenwagen den Mitarbeitern regelmäßig zur privaten Nutzung überlassen, ist dies nach dem Einkommenssteuergesetz ein laufender Arbeitslohn, also ein geldwerter Vorteil und damit der Lohnsteuer und der Sozialversicherung zu unterwerfen. Der geldwerte Vorteil ist dabei mit 1% des inländischen Bruttolistenpreises des Fahrzeuges anzusetzen. Die Zustimmung des Bundesrates vorausgesetzt, wird die Bemessung des geldwerten Vorteils ab dem nächsten Jahr für die Dauer von drei Jahren halbiert.

Ab 2019 soll die 0,5%-Regel kommen

Da der Neuwagenpreis für Elektrofahrzeuge aufgrund der noch teuren Fahrzeugbatterie höher als der eines vergleichbaren konventionellen Fahrzeugs ist gibt es einen sogenannten Nachteilsausgleich für Elektrofahrzeuge. Dieser Nachteilsausgleich verringert rechnerisch den anzusetzenden Bruttolistenpreises des Elektrofahrzeugs. Diese Regelung gilt auch für Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid.

Der für die Besteuerung herangezogene Bruttolistenpreis mindert sich für bis zum 31.12.2013 angeschaffte Kfz um 500 € pro kWh der Batteriekapazität. Dieser Betrag mindert sich für in den Folgejahren angeschaffte Kraftfahrzeuge um jährlich 50 € pro kWh der Batteriekapazität. Das bedeutet für das Jahr 2018 sind 250 € pro kWh der Batteriekapazität vom Listenpreis abzuziehen, maximal jedoch 7.500 €.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:

Laden am Arbeitsplatz

Laden Mitarbeiter ihre Elektroautos beim Arbeitgeber auf, müssen sie den vergünstigten oder kostenlosen Bezug von Strom nicht mehr als geldwerten Vorteil versteuern. Neben der steuerlichen Besserstellung hat diese Regelung auch wesentliche praktische Auswirkungen. Der Arbeitgeber muss den abgegebenen Strom nicht mehr messen oder berechnen. Der Verwaltungsaufwand entfällt.

Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kostenfrei oder vergünstigt eine Ladesäule für das Laden Zuhause zur Verfügung, kann dieser Vorteil vom Arbeitgeber pauschal mit 25 % versteuert werden.

Ähnliches gilt bei Zuschüssen vom Arbeitgeber für den Erwerb und für die Nutzung einer Ladestation durch den Arbeitnehmer.

Alle diese Vergünstigungen gelten nur, wenn der Arbeitgeber diese Vorteile zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gewährt.

Diese Regelung ist auf einen Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums.

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Kraftfahrzeugsteuer

Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt 10 Jahre bei Erstzulassung zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2020.
Erstzulassungen bis 17. Mai 2011 sind für 5 Jahre von der Steuer befreit, allerdings ausschließlich auf Elektro-Pkw beschränkt (§18 Abs. 4b KraftStG).
Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.
Nach Ablauf der Steuerbefreiung ermäßigt sich die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer um 50% (§9 Abs. 2 KraftStG).

Elektrofahrzeuge im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes sind nur reine Elektrofahrzeuge incl. Brennstoffzellenfahrzeuge. Nicht miteinbezogen werden Hybridfahrzeuge. Hier formuliert das Kraftfahrzeugsteuergesetz enger als die Definition der Bundesregierung, die Plug-in-Hybride zu Elektrofahrzeugen zählt.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Sonstige nationale Fördermaßnahmen

KfW-Umweltprogramm (Darlehen)

Die KfW Bankengruppe unterstützt Unternehmen bei Investitionen im Umweltbereich im In- und Ausland mit zinsgünstigen Darlehen. Geförderte Maßnahmen sind z. B. die Anschaffung gewerblich genutzter Fahrzeuge mit Elektroantrieb sowie Hybridfahrzeuge mit bivalentem Antrieb (Elektro/Benzin bzw. Elektro/Diesel) und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsanlagen für Wasserstoff.

Detaillierte Informationen finden Sie der Webseite der KfW.

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