Privatnutzer

Hier finden Sie umfassende Informationen zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, dazu passende Fördermöglichkeiten und Tipps zum Ablauf der dazugehörigen Antragsverfahren.

Lademöglichkeiten

Elektrofahrzeuge können an jeder Steckdose geladen werden, also praktisch überall. Für private Garagen werden Wallboxes angeboten, mit denen die Batterie in wenigen Stunden geladen werden kann. Die Stecker zum Laden von Elektrofahrzeugen sind europaweit genormt. So wird für die Normalladung mit Wechselstrom (AC) der Typ-2-Stecker eingesetzt. Die Ladezeit hängt maßgeblich von der Kapazität der Batterie ab und von der Ladeleistung, die die Ladesäule liefern kann. Aus Sicherheitsgründen liefert eine normale Haushaltssteckdose nur eine dauerhafte Ladeleistung von 2,3 kW, eine Ladesäule oder Wallbox in der Regel 11 bis 22 kW.

Hier geht es zu ausführlichen Informationen zum Laden und den verschiedenen Möglichkeiten, aus denen Sie für ihren individuellen Bedarf wählen können sowie Links zu Anbietern mit Produkten und Preisen.
 

Fördermöglichkeiten

Nutzerinnen und Nutzer von Elektromobilität können bei der Anschaffung von Ladeinfrastruktur und Fahrzeugen u. U. Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen.

Einen Überblick zu aktuellen Förderprogrammen von Bund und Land NRW, den Antragsbedingungen sowie steuerlichen Vergünstigungen finden Sie hier.

Basis der Förderung: das Angebot eines Elektro-Installateurs

Um Förderung von Ladeinfrastruktur in Anspruch nehmen zu können, ist zunächst das Angebot eines qualifizierten Fachhandwerkers nötig. Das Angebot muss die folgenden Punkte enthalten:

  • Prüfung der vorhandenen Elektroinstallation Wand- / Deckendurchbrüche,
  • Tiefbauarbeiten
  • ggf. die Verlegung eines Stromkabels (Aufputz, Unterputz)
  • die Installation von Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter
  • die Installation und Inbetriebnahme der Ladestation
  • die Beantragung von Fördermitteln

Die Beauftragung des Elektroinstallateurs zur Installation der zu fördernden Ladeinfrastruktur darf erst nach dem Empfang des Zuwendungsbescheides erfolgen.

Hier geht es direkt zu unserer Suche nach E-Fachbetrieben.
 

Elektromobilität für Ein- und Mehrfamilienhäuser

Wenn Sie die Installation einer Lademöglichkeit erwägen, sind zuvor einige Dinge zu klären.

Während bei Eigenheimen bzw. Einfamilienhäusern in der Regel keine technischen Probleme bei der Nachrüstung einer Lademöglichkeit bestehen, ist es bei Mehrfamilienhäusern wichtig, zuvor mit dem jeweiligen Energiedienstleister in Kontakt zu treten, um die technische Realisierbarkeit zu prüfen.
Die Kosten richten sich nach Art der Ladeinfrastruktur und den indivduellen Gegebenheiten.

Nachfolgend können Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung rund um die Installation von Ladeinfrastruktur herunterladen:

Download

Veranstaltungen

· NRW

e-CROSS GERMANY NRW-Rallye 2018
Vom 30. August bis zum 2. September findet die diesjährige e-CROSS GERMANY Nordrhein-Westfalen Rallye 2018 statt.

· Essen

NRW-Tag 2018
Vom 31. August bis zum 2. September findet in Essen der NRW-Tag 2018 statt.

· Berlin

Moabiter Energietag
Am 1. September findet in Berlin der 7. Moabiter Energietag statt

Elektromobilität von innen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ElektroMobilität.NRW sind auf vielen Veranstaltungen im Land unterwegs und haben dabei Bürgerinnen und Bürger, Nutzer, Fachleute, Wissenschaftler und Politiker, Enthusiasten und Skeptiker zu ihrer Sicht auf die Elektromobilität befragt. Sehen Sie die Erfahrungsberichte in den folgenden Videos.

Frau Prof. Dr. Ellen Roemer "Elektromobilität von innen"

Jörg Heiner Stein - Energieverein "Aus gutem Grund"

Oliver Knuth - Geschäftsführer Euskirchener Baugesellschaft

Ministerialdirigent Karl-Uwe Bütof - NRW-Wirtschaftsministerium

 

 

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Lastmanagement
- Ein Terminplaner in der Ladestation

In Zukunft wird durch den gleichzeitigen  Ladevorgang mehrerer Elektrofahrzeuge ein erhöhter Leistungsbedarf in den Abend- und Nachtstunden bestehen.

Insbesondere in Gebäuden mit mehreren Nutzern, z. B. die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses, könnte dieser gleichzeitige Mehrbedarf unter Umständen nicht mit dem vorhandenen Netzanschlusses abgedeckt werden.

Um dieses Problem gar nicht erst auftreten zu lassen, ist die Nutzung eines übergeordneten Lastmanagementsystems zu empfehlen, das die gleichzeitigen Ladevorgänge aufeinander abstimmt, indem z. B. die Ladeleistung verringert wird oder die Fahrzeuge priorisiert nacheinander lädt.

Hier gibt es verschiedene Ansätze:

  • Integriertes Lastmanagement:
    Die Ladepunkte einer Ladestationen werden automatisch an die maximale Netzanschlussleistung angepasst.
  • Statisches Lastmanagement:
    Durch eine fest eingestellte Maximalleistung bei einer Master-Ladestation können mehrere Slave-Ladestationen in Ihrer Leistung begrenzt werden.
  • Dynamisches Lastmanagement:
    Hier wird die Gesamtladeleistung dynamisch an den aktuellen Stromverbrauch angepasst und gleichmäßig zwischen den Ladestationen verteilt.

Energiemanagement
- Den eigenen Strom ins Auto laden

Ein weiterer Vorteil der Elektromobilität ist die Möglichkeit den für die Fahrt benötigte Energie direkt zuhause zu erzeugen und anschließend in sein eigenes Elektroauto zu laden.

Mithilfe einer intelligenten Ladestation wird die aktuelle Leistung der Photovoltaik-Anlage gemessen und die Ladeleistung entsprechend angepasst.

Man kann sogar noch einen Schritt weiter gehen, und die Ladestation mit der Photovoltaik-Anlage und zusätzlich mit einem stationären Solarspeicher kombinieren. Das Energiemanagementsystem des Batteriesystems würde hier die überschüssige Leistung der PV-Anlage in der Solarbatterie zwischenspeichern und später am Tag an das Elektrofahrzeug abgeben.


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