Gibt es Fördergeld?

Die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützen alle Interessenten bei der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs durch Steuervergünstigungen, Kaufprämie und Förderprogramme. Hier erhalten Sie einen Überblick über bestehende Angebote.


 

 

Förderprogramme

Elektromobilität wird auf vielerlei Weise gefördert. Das geschieht durch die Zahlung von Prämien beim Fahrzeugkauf, über Vergünstigungen bei Steuern und Versicherungen oder auch dem Einräumen von Sonderrechten bei der Nutzung von Parkplätzen, bei Zufahrtverboten oder der Nutzung von Busspuren. Dabei greifen die Fördermaßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesregierung perfekt ineinander. Hier finden Sie eine Auflistung aktueller Fördermaßnahmen.

 

 

 

 


 

 

Förderung Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

© Mennekes

 

 

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Errichtung von stationärer Normalladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit bis zu 50% der Ausgaben bzw. maximal 1.000€. Voraussetzung ist, dass der Lade-Strom aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (z.B. aus PV-Anlagen) stammt. Sie können eine Förderung für öffentlich zugängliche und nicht-öffentlich zugängliche Ladepunkte beantragen.

Hier geht's zum Förderantrag und weiteren Infos.

 

 


 

 

Förderung von Elektrolastenrädern

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Anschaffung von Elektro-Lastenrädern. Voraussetzung dafür ist, dass die Räder - über den Fahrer hinaus - eine Nutzlast von mindestens 70kg transportieren können. Privatnutzer erhalten dabei bis zu 30% der Anschaffungskosten des Rades, wobei die Fördersumme maximal 1.000€ beträgt. Dies gilt nur für Personen, die ihren Erstwohnsitz in einer der Städte haben, die offiziell wegen NO2-Grenzwertüberschreitung gelistet sind. (→ Liste)

Hier geht's zu Förderantrag und weiteren Infos.

 

 


 

 

Umweltbonus für Elektrofahrzeuge

Für neue, erstmals zugelassene batterieelektrische Fahrzeuge (BEV), Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) gibt es den Umweltbonus. Pro Fahrzeug beträgt die Förderung 3.000€ (PHEV) bzw. 4.000€ (BEV, FCEV). Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug auf der → Liste des BAFA steht, nach dem 18. Mai 2016 erworben wurde und in Deutschland für mindestens sechs Monate zugelassen bleibt. Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis des Basismodells über 60.000€ werden nicht gefördert. Weitere Infos auf der Webseite der BAFA.

 

 


 

 

Förderung durch Energieversorgungsunternehmen

Viele Energieversorgungsunternehmen haben eigene Förderprogramme für Ihre Kunden. Dabei zahlen sie kleine Prämien zur Anschaffung von Elektrofahrzeugen, Pedelecs, Elektroroller oder Ladestationenen hinzu. Die EnergieAgentur.NRW hat einen Überblick über aktuelle regionale Förderprogramme zusammengetragen. Die lokalen Energieversorger legen immer wieder neue Programme auf, so dass sich eine Anfrage direkt bei Ihrem Anbieter lohnen kann.

Die Liste finden Sie hier.

 

 


 

 

Weitere Informationen

Neben der Unterstützung bei der Anschaffung werden elektrische Autos auch steuerlich gefördert. So sind E-Autos z.B. für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

 

 

Elektrofahrzeuge kosten etwas mehr, sind dafür im Betrieb viel günstiger. Hier können Sie selber nachrechen, ob sich für Sie ein E-Auto finanziell lohnen würde.

 

 

Diese Seite verwendet Cookies, um für Sie die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Wie Sie die Verwendung von Cookies unterbinden können, erfahren Sie in den Datenschutzhinweisen.

Wenn Sie diese Webseite weiter nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden.