Förderung Privatnutzer


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NRW-Förderprogramm

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

progres.nrw

Mit der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus dem "Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen (progres.nrw) Markteinführung - Ladeinfrastruktur" wurde nun die rechtliche Basis für das angekündigte Sofortprogramm Elektromobilität der NRW-Landesregierung veröffentlicht.

Voraussetzung

Im Rahmen dessen ist die Errichtung von stationärer Normalladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von mind. 11 bis max. 22 kW förderfähig. Voraussetzung für die Zuwendung für Ladeinfrastruktur ist, dass der für den Ladevorgang erforderliche Strom aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (zum Beispiel Strom aus Photovoltaik-Anlagen) stammt.

Förderhöhe

Dabei können unter Beachtung der genannten Anforderungen bis zu 50 % der Ausgaben bzw. maximal 1.000 € für private Ladepunkte beantragt werden. Bei Antragstellung bis zum 31. März 2018 ist eine Förderung auch ohne Ökostrom möglich. Die Förderquote reduziert sich in dem Fall auf 30 Prozent der Ausgaben bei unveränderter Förderobergrenze.

Anträge können bis zum 20. November 2018 bei der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

Antworten zu häufig gestellten Fragen finden Sie in unserem FAQ-Bereich oder in der offiziellen Förderrichtlinie (Unterpunkt 6.14).


Bundesförderprogramme

Umweltbonus für Elektrofahrzeuge

Im April 2016 hat die Bundesregierung die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossen. Für neue, erstmals zugelassene batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride oder Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es den Umweltbonus, die sogenannte Kaufprämie. Finanziert wird diese zu 50% vom Bund und 50% von den Fahrzeugherstellern.

Bis zu 4.000€ Zuschuss

Mindestens 300.000 Fahrzeuge können gefördert werden. Die Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und den Fahrzeugherstellern für Kauf oder Leasing von PKW und Nutzfahrzeugen gezahlt. Pro Fahrzeug beträgt die Förderung 3.000€ (Plug-in-Hybride) bzw. 4.000€ (batterieelektrische Fahrzeuge). Das Programm ist beendet, sobald der bereitstehende Betrag vergeben ist. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug als förderfähig auf der Liste des BAFA steht (siehe rechts), nach dem 18. Mai 2016 erworben wurde und in Deutschland für mindestens 6 Monate zugelassen bleibt. Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis des Basismodells über 60.000€ werden nicht gefördert.

Wer bekommt die Prämie?

Einen Förderantrag können Privatpersonen und Unternehmen, aber auch Stiftungen, Körperschaften und Vereine stellen. Das Antragsformular findet sich auf den Internetseiten des BAFA. Zum Antrag muss der Kauf- oder Leasingvertrag beigelegt werden. Nach der Prüfung wird der Bundesanteil der Fördersumme überwiesen. Der Anteil der Fahrzeughersteller wird direkt auf den Listenpreis berechnet und beim Kauf abgezogen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BAFA.

Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge

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Befreiung von der Kfz-Steuer

Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt 10 Jahre bei Erstzulassung zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2020.
Erstzulassungen bis 17. Mai 2011 sind für 5 Jahre von der Steuer befreit, allerdings ausschließlich auf Elektro-Pkw beschränkt (§18 Abs. 4b KraftStG).
Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.
Nach Ablauf der Steuerbefreiung ermäßigt sich die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer um 50% (§9 Abs. 2 KraftStG).

Elektrofahrzeuge im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes sind nur reine Elektrofahrzeuge incl. Brennstoffzellenfahrzeuge. Nicht miteinbezogen werden Hybridfahrzeuge. Hier formuliert das Kraftfahrzeugsteuergesetz enger als die Definition der Bundesregierung, die Plug-in-Hybride zu Elektrofahrzeugen zählt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Nachteilsausgleich Dienstwagenbesteuerung

Werden Firmenwagen den Mitarbeitern regelmäßig zur privaten Nutzung überlassen, ist dies nach dem Einkommenssteuergesetz ein laufender Arbeitslohn, also ein geldwerter Vorteil und damit der Lohnsteuer und der Sozialversicherung zu unterwerfen.
Der geldwerte Vorteil ist dabei mit 1% des inländischen Bruttolistenpreises des Fahrzeuges anzusetzen.

Da der Neuwagenpreis für Elektrofahrzeuge aufgrund der noch teuren Fahrzeugbatterie höher als der eines vergleichbaren konventionellen Fahrzeugs ist gibt es einen sogenannten Nachteilsausgleich für Elektrofahrzeuge. Dieser Nachteilsausgleich verringert rechnerisch den anzusetzenden Bruttolistenpreises des Elektrofahrzeugs. Diese Regelung gilt auch für Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid.

Der für die Besteuerung herangezogene Bruttolistenpreis mindert sich für bis zum 31.12.2013 angeschaffte Kfz um 500 € pro kWh der Batteriekapazität. Dieser Betrag mindert sich für in den Folgejahren angeschaffte Kraftfahrzeuge um jährlich 50 € pro kWh der Batteriekapazität. Das bedeutet für das Jahr 2018 sind 250 € pro kWh der Batteriekapazität vom Listenpreis abzuziehen, maximal jedoch 7.500 €.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:

Lohnsteuervorteile

Laden Mitarbeiter ihre Elektroautos beim Arbeitgeber auf, müssen sie den vergünstigten oder kostenlosen Bezug von Strom nicht mehr als geldwerten Vorteil versteuern. Neben der steuerlichen Besserstellung hat diese Regelung auch wesentliche praktische Auswirkungen. Der Arbeitgeber muss den abgegebenen Strom nicht mehr messen oder berechnen. Der Verwaltungsaufwand entfällt.

Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kostenfrei oder vergünstigt eine Ladesäule für das Laden Zuhause zur Verfügung, kann dieser Vorteil vom Arbeitgeber pauschal mit 25 % versteuert werden.

Ähnliches gilt bei Zuschüssen vom Arbeitgeber für den Erwerb und für die Nutzung einer Ladestation durch den Arbeitnehmer.

Alle diese Vergünstigungen gelten nur, wenn der Arbeitgeber diese Vorteile zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gewährt.

Diese Regelung ist auf einen Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums.

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Sonstige Förderungen

Förderung durch Energieversorgungsunternehmen

Viele Energieversorgungsunternehmen haben eigene Förderprogramme für Ihre Kunden. Dabei zahlen sie kleine Prämien zur Anschaffung von Elektrofahrzeugen, Pedelecs, Elektroroller oder Ladestationenen hinzu.

Die EnergieAgentur.NRW hat einen Überblick über aktuelle regionale Förderprogramme zusammengetragen. Die lokalen Energieversorger legen immer wieder neue Programme auf, so dass sich eine Anfrage direkt bei Ihrem Anbieter lohnen kann.

Die Liste finden Sie hier.