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Kommunen, Pressemitteilung, Privatnutzer, Unternehmen

NRW-Landesregierung baut Förderung für Elektromobilität aus. Neue Förderrichtlinie erweitert das Spektrum der Maßnahmen deutlich.

Land erweitert Förderprogramm für Elektromobilität: Unternehmen erhalten bis zu 8.000 Euro Kaufprämie für E-Fahrzeuge

Minister Pinkwart: „Umstieg auf E-Mobilität wird noch attraktiver.“

Foto: MWIDE - Roberto Pfeil

Um das Klima zu schützen und die Schadstoffbelastungen in den Innenstädten zu senken, treibt die NRW-Landesregierung den Ausbau der Elektromobilität weiter voran: Ab Anfang Februar 2019 stellt das Land eine neue Kaufprämie für Unternehmen zur Verfügung, die den Umstieg für Unternehmen auf elektromobile Lösungen deutlich erleichtern soll. So erhalten nordrhein-westfälische Unternehmen im Rahmen des Programms „Emissionsarme Mobilität“ ab 4. Februar 2019 vom Land

  • 4.000 Euro beim Kauf eines Elektro-Pkw –zusätzlich zur Umweltprämie des Bundes (ebenfalls 4.000 Euro).
  • 8.000 Euro beim Kauf von E-Nutzfahrzeugen von 2,3 bis 7,5 Tonnen. Wer einen E-Transporter bis 4,25 Tonnen erwirbt, kann zusammen mit dem Umweltbonus des Bundes sogar Fördergelder in Höhe von 12.000 Euro beantragen.

Wirtschaftsminister Pinkwart betont Bedeutung der Elektromobilität für das Erreichen der Klimaziele

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Neben der Energiewirtschaft muss auch der Sektor Mobilität einen Beitrag zur Treibhausgasminderung leisten, wenn wir die Klimaziele erreichen wollen. Deshalb wollen wir Gewerbetreibende für einen Umstieg auf elektrische Antriebe gewinnen. Ganz gleich ob kleiner Handwerksbetrieb, Liefer- oder Pflegedienst oder großer Flottenbetreiber: Alle können das neue Angebot nutzen und unser Land zum Vorreiter einer emissionsarmen und innovativen Mobilität machen. Mit diesen Förderungen bieten wir in Nordrhein-Westfalen ein umfassendes Gesamtpaket zum Einstieg in die Elektromobilität, das von der Beratung über die Anschaffung und Finanzierung von Fahrzeugen bis hin zum Aufbau der Ladeinfrastruktur reicht. Dafür haben wir das Fördervolumen auf 40 Millionen Euro im Jahr 2019 verdoppelt.“

Hauptgeschäftsführer Handwerk.NRW Hennecke: "Ein starkes Signal."

Prof. Dr. Hans-Jörg Hennecke, Hauptgeschäftsführer Handwerk.NRW: „Für alle Handwerker und Gewerbetreibenden, die sich jetzt schon für E-Mobilität interessieren, ist das Förderangebot des Landes ein starkes Signal. Es kann für viele Betriebe den Anstoß geben, sich für alternative Antriebe und Ladeinfrastruktur zu interessieren. Die Betriebe brauchen verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionsentscheidungen. Deshalb ist auch wichtig, dass der Umwelt-Bonus des Bundes über den 30.6.2019 hinaus fortgeführt wird. Vor allem kommt es nun darauf an, dass die Hersteller das Angebot an Nutzfahrzeugmodellen mit E-Antrieb rasch und deutlich ausweiten."

Hauptgeschäftsführer IHK Mittelstädt: "Der richtige Ansatz."

Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer IHK.NRW: „Vor dem Hintergrund der drohenden Dieselfahrverbote und der Klimaschutzziele denken viele Unternehmen vor allem im innerstädtischen Bereich über die Nutzung der E-Mobilität nach. Noch fehlt es aber in den Unternehmen häufig am Know-how zu der neuen Technologie. Die Unternehmen müssen erst noch Erfahrungen sammeln, um ihre Mobilitätsanforderungen mit den Möglichkeiten der neuen Fahrzeuge etwa hinsichtlich Reichweite, Ladezeiten und Kosten überein zu bekommen. Das neue Förderprogramm des Landes setzt hier richtig an und hilft insbesondere den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die jetzt in ihren Fuhrpark investieren müssen, bei der Entscheidung. Auch die IHKs unterstützen mit gezielten Weiterbildungs- und Informationsangeboten bei der Umstellung der Fahrzeugflotten.“

Zinslose Darlehen, Umsetzungsberatungen & E-Lastenräder

Zusätzlich zu den Kaufprämien bietet das Land weitere Anreizen für einen Umstieg. So können sich Gewerbetreibende den nach Abzug der Förderungen von Land und Bund verbleibenden Kaufpreis bei guter Bonität zinslos von der NRW.Bank finanzieren lassen. Darüber hinaus gibt es weiterhin Fördergelder für den Aufbau von Lademöglichkeiten (Wallboxes und Ladesäulen), den Kauf von Elektrolastenfahrrädern und die Nutzung von Umsetzungsberatungen.

Neben Unternehmen und Gewerbetreibenden können auch Kommunen und Privatpersonen von Förderungen des Landes Nordrhein-Westfalen für den Einstieg in die Elektromobilität profitieren.

Zusammenfassung und Links

Das Land NRW fördert den Kauf, das Leasing und die Langzeitmiete von E-Fahrzeugen nun zusätzlich zur bereits bestehenden Kaufprämie des Bundes mit 4.000€ pro Fahrzeug. Nutzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,3 bis 7,5 Tonnen werden sogar mit 8.000€ gefördert. Damit sind bis zu 12.000€ Fördersumme für ein Fahrzeug möglich. → Weitere Informationen

Förderung für Ladeinfrastruktur – auch unabhängig von De-minimis

Auch die Anschaffung und Installation von Ladeinfrastruktur wird mit maximal 50% gefördert. Für Unternehmen, die ihren De-minimis-Spielraum bereits ausgeschöpft haben, reduziert sich die Förderquote auf 40%. Es gelten unterschiedliche Regeln für → öffentliche Ladeinfrastruktur und → nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur.

Umsetzungsberatung und Konzept-Erstellung

Die neue Förderrichtlinie ermöglicht es neben Kommunen und Unternehmen nun auch Eigentümergemeinschaften, Umsetzungsberatung und Konzept-Erstellung in Sachen Elektromobilität in Anspruch zu nehmen. → Weitere Informationen

Förderung von Lastenräder wird ausgebaut

Unternehmen und Kommunen werden nun bei der Anschaffung von bis zu fünf Elektrolastenrädern gefördert. Die Förderung für ein Lastenfahrrad für Privatnutzer bleibt bestehen. → Weitere Informationen

Für die Beantwortung von Fragen steht Ihnen NRW direkt gerne zur Verfügung.

Zusammenfassung für Unternehmen

Zusammenfassung für Privatnutzer   

E-Mobilität: Unternehmen in NRW profitieren von Zuschüssen - neues Förderpaket in NRW (Video)

 

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