Förderung Kommunen

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund unterstützen Kommunen mit einer Reihe von Förderprogrammen unter anderem bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen und dem Ausbau der
Lade-Infrastruktur - ganz aktuell mit dem Förderprogramm "Emissionsarme Mobilität".

Hier können Sie direkt unser Produktdatenblatt für Kommunen herunterladen.


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NRW Förderprogramme

Landesprogramm Emissionsarme Mobilität

Die Förderung der Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen wird um weitere Förderbereiche ergänzt. Die dazu gehörige Richtlinie können Sie hier herunterladen.

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Neu: Förderung von Elektrolastenrädern

Seit dem 1.10.2018 fördert das Land Nordrhein-Westfalen die Anschaffung von Elektrolastenfahrädern mit 60% der Anschaffungskosten bis zu einer Summe von 4.200€.

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Neu: Förderung des Leasings von Elektrofahrzeugen

Seit dem 1.10.2018 bezuschusst das Land Nordrhein-Westfalen das Leasing von Elektrofahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen der Klassen L6E, L7E, M1, N1 und mit Einschränkungen N2, die für den nicht-wirtschaftlichen Gebrauch in Kommunen bestimmt sind. Beim Leasing werden - analog zum Kauf mit gleichen Prozenten und Höchstgrenzen - die Anzahlung für rein batterieelektrische Fahrzeuge bis zu 40% und bei Brennstoffzellenfahrzeugen bis zu 60% des Neuwagenpreises vom Land übernommen.

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Weiterhin verfügbar: Förderung des Kaufs von Elektrofahrzeugen

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge der Klassen L6E, L7E, M1, N1, und mit Einschränkungen N2, die für den nicht-wirtschaftlichen Gebrauch in Kommunen bestimmt sind.

Die Förderquote beträgt:

  • für Batterieelektrofahrzeuge:
    bis zu 40% der Anschaffungskosten* bis max. 30.000€ je Fahrzeug
  • für Brennstoffzellenfahrzeuge:
    bis zu 60% der Anschaffungskosten* bis max. 60.000€ je Fahrzeug

* Relevant sind hier die Gesamtanschaffungskosten des Fahrzeuges, NICHT die Mehrkosten gegenüber einem Verbrennerfahrzeug.

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Weiterhin verfügbar: Förderung nicht-öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur

Gegenstand der Förderung ist die Errichtung von stationärer, nicht-öffentlich zugänglicher Normalladeinfrastruktur. Die Förderquote beträgt:

  • Für eine Wallbox: bis zu 80% der Ausgaben bis max. 1.600€ pro Ladepunkt
  • Für eine Ladesäule: bis zu 80% der Ausgaben bis max. 4.800€ pro Ladepunkt

Voraussetzung für die Zuwendung für Ladeinfrastruktur ist, dass der für den Ladevorgang erforderliche Strom aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (zum Beispiel Strom aus Photovoltaik-Anlagen) stammt.

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Neu: Förderung Umsetzungsberatung Elektromobilität

Gefördert wird die Inanspruchnahme einer Umsetzungsberatung zum Thema Elektromobilität. Durch die Beratung soll das Potenzial zum verstärkten Umstieg auf Elektromobilität aufgezeigt werden.

Gefördert werden maximal 80% der Beratungskosten bis zu einer maximalen, gesamten Fördersumme von 24.000€.

Zuwendungsfähig sind u.a. folgende Beratungsleistungen:

  • Flottenmanagement für nicht-wirtschaftliche Aufgaben
  • Beschaffung von E-Fahrzeugen
  • Lade-Infrastruktur-Planung

Die Beratung muss neutral und unabhängig sein und muss durch einen Handlungs- und Umsetzungsplan abgeschlossen werden.

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Förderung von Elektrobussen

Das Land fördert die Beschaffung von Elektrobussen. Ob die Antriebsenergie durch eine Batterie, Brennstoffzelle oder durch eine Oberleitung bereitgestellt wird, ist hierbei unerheblich. Dazu wird ebenfalls die notwendige Infrastruktur gefördert. Hierunter fallen sowohl Wasserstofftankstellen wie auch Ladesäulen.
Schließlich werden auch für den Elektroantrieb notwendige Werkstatteinrichtungen wie z. B. Hocharbeitsplätze für die Instandhaltung der Stromabnehmer gefördert. Voraussetzung ist allerdings in jedem Fall, dass die geförderten Busse und deren Infrastruktur nur im ÖPNV eingesetzt werden. Eine Ladesäule, an der auch Privatfahrzeuge oder beispielsweise Müllwagen geladen/getankt werden, ist nicht förderfähig.

Fördersatz Fahrzeuge:

Der Förderhöchstsatz für die Beschaffung von batterieelektrischen und wasserstoffbetriebenen Linienbussen des ÖPNV beträgt 60% des Differenzbetrages zwischen einem batterieelektrisch- bzw. wasserstoffbetriebenen Bus und einem vergleichbaren Dieselbus.

Fördersatz Infrastruktur und Werkstatteinrichtungen:

Der Förderhöchstsatz für die Errichtung der notwendigen Infrastruktur und zur Beschaffung der erforderlichen speziellen Werkstatteinrichtungen beträgt 90% der zuwendungsfähigen Investitionskosten.

Antragsberechtigte:

Zuwendungsempfänger können Kreise, Städte und Gemeinden, öffentliche und private Verkehrsunternehmen sowie juristische Personen des privaten Rechts, die Zwecke des ÖPNV verfolgen, sein (§13 Absatz 1 Nr. 6 ÖPNVG NRW).

Zuständig für die Bewilligung und Auszahlung sind die Zweckverbände Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR). Anträge können dort jederzeit gestellt werden.

Übersicht über das Landes-Förderprogramm für E-Busse

NRW.BANK (Darlehen)

Die NRW.Bank fördert die Weiterentwicklung der Elektromobilität durch die Vergabe zinsvergünstigter Darlehen.

Gefördert werden Existenzgründerinnen und -gründer, mittelständische Unternehmen, kommunale Unternehmen (Unternehmen mit unmittelbarer oder mittelbarer Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften mit insgesamt mehr als 50%) und Angehörige der freien Berufe.

Förderfähige sind grundsätzlich:

  • Erwerb von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor (Ausnahme: Leasing),
  • Investitionen im Zusammenhang mit Elektromobilität (z. B. Investitionen in Ladeinfrastruktur oder Batterietechnik) und
  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Elektromobilität.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NRW.Bank.

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Klimaschutzwettbewerbe

Die Europäische Union fördert im Rahmen des EFRE NRW 2014-2020 Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ unter anderem Lösungen für die Elektromobilität in Form verschiedener Klimaschutzwettbewerbe.

KommunalerKlimaschutz.NRW

Gesucht: Beispielhafte Ideen für den kommunalen Klimaschutz made in NRW!

Mit dem Projektaufruf KommunalerKlimaschutz.NRW wird das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen die Umsetzung von Maßnahmen fördern, die den Ausstoß von Treibhausgasemissionen in einer Kommune verringern. In Verbindung mit treibhausgasmindernden Maßnahmen sind auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel förderfähig.

Städte, Gemeinden und Kreise aus Nordrhein-Westfalen können für Maßnahmen, die sich aus einem Klimakonzept oder der Teilnahme am European Energy Award ableiten lassen, eine Förderung beantragen. Voraussetzung ist, eine ganzheitliche Strategie mit integriertem Charakter aus diesen Maßnahmen abzuleiten. Die Vorhaben sollen sich nicht auf isolierte Einzelmaßnahmen beschränken, sondern einen umfassenden modellhaften Ansatz verfolgen.

In Zusammenarbeit mit den nordrhein-westfälischen Kommunen können zur Umsetzung der Maßnahmen auch folgende Einrichtungen teilnehmen: Kommunale Eigenbetriebe, Beratungseinrichtungen, Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände, Kammern, Verbände, gemeinnützige Einrichtungen und Unternehmen.

Die zur Förderung beantragten Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung können einen oder mehrere der relevanten Klima-Bereiche einer Kommune umfassen, wie zum Beispiel:

  • Klimagerechte Quartiers-, Stadt- und Raumentwicklung
  • Nichtwohngebäude und Anlagen Versorgung und Entsorgung
  • Mobilität
  • Personal und Organisation
  • Kommunikation, Kooperation und Partizipation
  • Klimaneutrale Kommunalverwaltung

Ergänzend werden in einem besonderen Förderbereich „Emissionsfreie Innenstadt“ bis zu vier Modellkommunen gesucht, die konkrete Mobilitätslösungen umsetzen. Die Herausforderung besteht darin, die Abhängigkeit des Verkehrssystems von fossilen Kraftstoffen zu lösen, ohne die Mobilität einzuschränken. Hier bedarf es neuer Handlungsansätze, um bekanntes Wissen umzusetzen.

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Bundesförderprogramme

Die Förderung in den verschiedenen Bereichen der Elektromobilität ist auf mehrere Bundesministerien aufgeteilt. Jedes dieser Ministerien hat ihre Förderungsschwerpunkte, die mit eigenen Programmen gefördert werden. Aktuelle Aktivitäten des Bundes haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020

Die Bundesregierung hat ein „Sofortprogramm Saubere Luft 2017–2020“ zur Verbesserung der Luftqualität vorgelegt. Für die einzelnen Maßnahmen des neuen Sofortprogramms wird so weit wie möglich auf bestehende Förderprogramme zurückgegriffen.

Als Teil dieses Maßnahmenpakets unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gezielt die besonders belasteten deutschen Städte und Kommunen bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen. Hierfür wird die Richtlinie „Elektromobilität“ des BMVI verwendet, mit denselben Rahmenbedingungen und Abläufen: Mehrmals jährlich werden Aufrufe zur Antragseinreichung veröffentlicht. Dort werden jeweils die genauen Förderbedingungen sowie ein Zeitraum genannt in dem Anträge eingereicht werden können, Wir informieren Sie hier auf dieser Seite über offene Aufrufe sowie deren Inhalte und Fristen.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit der Förderrichtlinie Elektromobilität den Markthochlauf in Deutschland. Die Förderung basiert auf den folgenden Säulen:

  • Fördersäule Beschaffung:
    Gefördert wird die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und für deren Betrieb notwendigen Ladeinfrastruktur. Im Fokus des aktuellen Förderaufrufs stehen kommunale Fahrzeugflotten und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ebenso wie Elektrofahrzeuge im Taxigewerbe und in Car-Sharing-Flotten. (Zielgruppen: Kommunen, kommunale Unternehmen, private Unternehmen)
  • Fördersäule Konzepte:
    Gefördert wird die Erstellung von Elektromobilitätskonzepten. Im Fokus der Förderung steht die Vergabe von Aufträgen zur Entwicklung kommunaler Elektromobilitätskonzepte. (Zielgruppen: Kommunen und kommunale Unternehmen)
  • Fördersäule Forschungs & Entwicklung:
    Gefördert werden anwendungsorientierte Forschungs- & Entwicklungsprojekte (Zielgruppen: Verbundprojekte von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen.

Die Einreichfrist des Förderaufrufs für die Fördersäulen "Beschaffung" und "Konzepte" ist abgelaufen. Wir informieren an dieser Stelle über zukünftige Einreichfristen.

Bei Rückfragen stehen Ihnen bei der EnergieAgentur.NRW zur Verfügung:

Herr Dr. Bingchang Ni (Tel.: 0211/86642-296, Mail: ni(at) avoid-unrequested-mailselektromobilitaet.nrw.de)

Herr Georg Grothues (Tel.: 0211/86642-292, Mail: grothues(at) avoid-unrequested-mailselektromobilitaet.nrw.de).

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite der NOW.

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Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“

Der erste Förderaufruf im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ richtete sich insbesondere an Städte und Gemeinden und fördert die Gestaltung nachhaltiger und emissionsarmer Mobilität.

Die Schwerpunkte der Förderung liegen daher in folgenden Bereichen:

  • Erhebung, Bereitstellung und Nutzung von Mobilitäts-, Umwelt- und Meteorologie-Daten
  • Verkehrsplanung/-management
  • Automation, Kooperation und Vernetzung

Gefördert werden können auch konzeptionelle Arbeiten in diesen Themenbereichen bzw. im Bereich der Digitalisierung des Verkehrssystems.

Für eine Förderung aus dem ersten Aufruf stehen bis zu 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Einreichfrist für den ersten Förderaufruf ist abgelaufen.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des BMVI.

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Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Ziel des Bundesprogramms ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Mit der Förderrichtlinie soll ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Lade-Infrastruktur-Netz initiiert werden. So soll den Nutzern unkompliziertes Laden überall in Deutschland ermöglicht werden.

Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Die Mittelausstattung des Förderprogramms beträgt nach derzeitiger Finanzplanung bis 2020 rund 300 Millionen Euro.

Gefördert wird:

  • öffentlich zugängliche Normalladeinfrastruktur
    (Ladeleistung bis einschließlich 22kW)
  • öffentlich zugängliche Schnellladeinfrastruktur
    (Ladeleistung 150kW)

Mehrmals im Jahr werden Aufrufe zur Antragseinreichung veröffentlicht, die dann für ca. zwei Monaten gültig sind. Wir informieren Sie hier auf dieser Seite über offene Aufrufe sowie deren Inhalte und Fristen.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite der NOW.

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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderaufruf „Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im engen Zusammenhang mit dem Abbau bestehender Netzhemmnisse sowie dem Aufbau von Low Cost-Infrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten“

Dieser Förderaufruf bezieht sich auf Nummer 2.3 der Richtlinie zu einer gemeinsamen Förderinitiative zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität. Gegenstand dieser Förderung sind Vorhaben, die auf eine schnelle Verbesserung der Luftqualität zielen und damit eine kurzfristige Wirksamkeit plausibel machen können. Zudem soll deren Umsetzung gleichzeitig Forschungsfragen adressieren – beispielsweise über eine begleitende Untersuchung durch eine forschende Einrichtung.

Im Zentrum des Förderaufrufs stehen zwei Infrastrukturmaßnahmen:

  1. Lademöglichkeiten für Fahrzeugbesitzer, die über keinen Ladepunkt am eigenen, privaten Parkplatz verfügen und daher nicht regulär nachladen können, z. B. durch Ladepunkte im öffentlich-zugänglichen Raum, im nicht öffentlich-zugänglichen Raum und auf Park- und Ladeplätzen
  2. Lademöglichkeiten für betriebliche Anwendungen, z. B. für Flottenbetreiber auf Betriebshöfen und Firmenparkplätzen, sowie für betriebliche Nutzung an öffentlich-zugänglichen Ladepunkten

Antragsberechtigt sind betroffene Kommunen sowie Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit einer betroffenen Kommune zusammenarbeiten.

Die Frist für das zweistufige Antragsverfahren ist abgelaufen. Wir informieren Sie hier über weitere Antragsfristen, sobald diese bekannt sind.

Details dazu finden Sie im Förderaufruf im Bundesanzeiger und auf den Seiten des Projektträgers.

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Förderrichtlinie zur Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr

Die Förderung von Elektrobussen im ÖPNV soll laufende Maßnahmen der Bundesregierung zur Erfüllung der Klima- und Umweltschutzziele ergänzen und die Marktdurchdringung mit vorhandenen, hocheffizienten Fahrzeugtechnologien unterstützen. Gleichzeitig soll sich die Elektrobustechnologie als festes Element in den Busflotten der Verkehrsbetriebe etablieren. Dadurch werden langfristig die Umweltauswirkungen des Busverkehrs verringert und die Attraktivität des ÖPNV gesteigert.

Gefördert werden die Beschaffung von

  • diesel-elektrischen Hybridbussen mit externer Aufladung (Plug-in-Hybridbusse),
  • batterie-elektrischen Bussen (Batteriebusse), die ohne zusätzliche Energieerzeugung im Fahrzeug rein elektrisch betrieben werden sowie die
  • Ladeinfrastruktur im Zusammenhang mit der Anschaffung von Bussen

Die maximal zulässige Beihilfeintensität beträgt für Plug-in-Hybridbusse und die Ladeinfrastruktur 40% der beihilfefähigen Investitionsmehrkosten.

Für batterieelektrische Busse beträgt die maximal zulässige Beihilfeintensität 80% der beihilfefähigen Investitionsmehrkosten.

Die Frist für das Antragsverfahren ist abgelaufen, die Richtlinie gilt jedoch bis Ende 2021. Wir informieren an dieser Stelle über zukünftige Einreichfristen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Informationsblatt und in der Förderrichtlinie.

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Kleinserien Klimaschutzprodukte: Schwerlastenfahrräder

Im Rahmen der Kleinserien-Richtlinie sind Investitionen in E-Lastenfahrräder und Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr förderfähig.

Antragsberechtigt sind:

  • private Unternehmen,
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung,
  • Öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser sowie
  • Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise)

Gefördert werden Ausgaben für die Anschaffung von E-Lastenfahrräder und Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung für den fahrradgebundenen Lastenverkehr. Dazu zählen:

  • elektrisch angetriebene Lastenfahrräder,
  • Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung oder
  • Gespann aus Lastenfahrrad und Lastenanhänger, bei dem mindestens ein Bestandteil (Fahrrad oder Anhänger) über eine elektrische Antriebsunterstützung verfügen muss.

Die Förderung erfolgt auf Grundlage der De-minimis-Verordnung. Insgesamt beträgt die Förderquote bis zu 30% der Ausgaben für die Anschaffung, maximal jedoch 2.500€ pro Lastenfahrrad, -anhänger oder Gespann.

Förderanträge zu der Richtlinie nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab dem 1. März 2018 entgegen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der BAFA.

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Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie)

Kommunaler Klimaschutz ist seit langem ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums. In den Kommunen liegen große Potenziale, die Treibhausgasemissionen zu senken und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung zu leisten. Die Fördermöglichkeiten unterstützen insbesondere das Ziel, die Treibhausgasemissionen in den Kommunen bis zum Jahr 2020 um 40% - im Vergleich zu 1990 - zu senken.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der zugehörigen Webseite des BMUB und der Webseite des Projektträgers.

Das BMUB hat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sechs Teilprogramme aufgelegt:

1) Einstiegsberatung

"Kommunen, die am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen, haben die Möglichkeit, sich eine umfassende Einstiegsberatung durch externe Dienstleister fördern zu lassen, um dadurch konkrete Hinweise für Klimaschutzaktivitäten in ihrer Kommune zu erhalten. Die Beratung richtet sich an kommunale Antragsteller, die aufgrund ihrer Größe, Kapazitäten oder Erfahrungen zunächst erste Schwerpunkte für einen strukturierten Klimaschutzprozess setzen möchten." (Merkblatt Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz)

Einreichungsfrist: 1. Januar-31. März und 1. Juli-30. September

2) Klimaschutzkonzepte

"Ein Klimaschutzkonzept dient als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten und eventuelle Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Es soll den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe nachhaltig in der Kommune verankern. Hierzu sind die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten in Politik und Verwaltung festzulegen und die relevanten Akteursgruppen zu ermitteln und einzubinden." (Merkblatt Erstellung von Klimaschutzkonzepten)

Einreichungsfrist: 1. Januar-31. März und 1. Juli-30. September

3) Klimaschutzteilkonzepte

"Klimaschutzteilkonzepte dienen als strategische Planungs- und Entscheidungshilfen, um zu zeigen, wie

  • in einem abgrenzbaren, besonders klimarelevanten Bereich oder
  • wie durch eine abgrenzbare, besonders klimafreundliche Maßnahme

Treibhausgase (THG) und Energieverbräuche nachhaltig reduziert werden können. Klimaschutzteilkonzepte sollen den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe nachhaltig in der Kommune verankern. Hierzu sind die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten in Politik und Verwaltung festzulegen und die relevanten Akteursgruppen zu ermitteln." (Merkblatt Erstellung von Klimaschutzteilkonzepten)

Einreichungsfrist: 1. Januar-31. März und 1. Juli-30. September

4) Klimaschutzmanagement

"Die Klimaschutzmanager/innen informieren sowohl verwaltungsintern als auch extern  über das Klimaschutzkonzept oder Teilkonzept und initiieren Prozesse und Projekte für die übergreifende Zusammenarbeit und  Vernetzung  wichtiger  Akteure.  Durch Information/ Öffentlichkeitsarbeit, Moderation und Management soll die Umsetzung des Gesamtkonzepts und einzelner Klimaschutzmaßnahmen unterstützt und initiiert werden." (Merkblatt Förderung einer Stelle für Klimaschutzmanagement)

Einreichungsfrist: ganzjährig

5) Energiesparmodelle und Starterpaket

"Energiesparmodelle sind eine besondere Form des Klimaschutzmanagements und tragen in mehrfacher Hinsicht zum Klimaschutz bei. Zum einen decken sie Potenziale zur Energieeinsparung auf und bieten Möglichkeiten zur Minderung der Energiekosten und der Treibhausgasemissionen. Zum anderen tragen pädagogisch flankierende Maßnahmen zur Verankerung von Klimaschutz und bewusstem Ressourcenumgang im Denken und Handeln der verschiedenen NInvestive Klimaschutzmaßnahmenutzergruppen bei." (Merkblatt Energiesparmodelle)

Einreichungsfrist: ganzjährig

6) Investive Klimaschutzmaßnahmen

"Gefördert werden Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung, die kurzfristig zu einer nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen führen." (Merkblatt Investive Klimaschutzmaßnahmen)

Einreichungsfrist: 1. Januar-31. März und 1. Juli-30. September


Bundesförderung von Wasserstoff und Brennstoffzellen

Auf der Basis des Regierungsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie 2016 bis 2026 stellt das ressortübergreifende Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) zum einen die Kontinuität für Forschung und Entwicklung sicher, zum anderen adressiert es die für eine Marktaktivierung notwendige Unterstützung erster Produkte.

Das BMVI setzt zunächst bis 2019 250 Millionen Euro zur Unterstützung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ein. Dazu wurde bereits die Förderrichtlinie für „Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation“ veröffentlicht. Mit der Förderrichtlinie „Maßnahmen der Marktaktivierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase 2 (Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität)“ unterstützt das BMVI zusätzlich die Marktaktivierung für Produkte, die die technische Marktreife erzielt haben, am Markt jedoch noch nicht wettbewerbsfähig sind, als Vorstufe des Markthochlaufs.

Das BMWi führt seine Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms mit jährlich rund 25 Millionen Euro fort. Zudem hat das BMWi im August 2016 im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) ein Förderprogramm zur Anschaffung von Brennstoffzellenheizgeräten für Privatkunden aufgesetzt.

Die Bundesministerien für Umwelt sowie Bildung und Forschung sind wie schon während der ersten Phase des NIP weiterhin über die Strukturen der NOW GmbH in die strategische Ausgestaltung des NIP aktiv eingebunden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NOW GmbH.


Sonstige nationale Fördermaßnahmen

Befreiung von der Kfz-Steuer

Die Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen beträgt zehn Jahre bei Erstzulassung zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2020.
Erstzulassungen bis 17. Mai 2011 sind für fünf Jahre von der Steuer befreit, allerdings ausschließlich auf Elektro-Pkw beschränkt (§18 Abs. 4b KraftStG).
Die Steuerbefreiung beginnt grundsätzlich ab dem Erstzulassungsdatum des jeweiligen Fahrzeugs. Im Falle eines Halterwechsels innerhalb des steuerbefreiten Zeitraums wird dem neuen Fahrzeughalter die Steuerbefreiung für den noch verbleibenden Zeitraum gewährt.
Nach Ablauf der Steuerbefreiung ermäßigt sich die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer um 50% (§9 Abs. 2 KraftStG).

Elektrofahrzeuge im Sinne des Kraftfahrzeugsteuergesetzes sind nur reine Elektrofahrzeuge incl. Brennstoffzellenfahrzeuge. Nicht miteinbezogen werden Hybridfahrzeuge. Hier formuliert das Kraftfahrzeugsteuergesetz enger als die Definition der Bundesregierung, die Plug-in-Hybride zu Elektrofahrzeugen zählt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

KfW-Umweltprogramm (Darlehen)

Die KfW Bankengruppe unterstützt Unternehmen bei Investitionen im Umweltbereich im In- und Ausland mit zinsgünstigen Darlehen. Geförderte Maßnahmen sind z. B. die Anschaffung gewerblich genutzter Fahrzeuge mit Elektroantrieb sowie Hybridfahrzeuge mit bivalentem Antrieb (Elektro/Benzin bzw. Elektro/Diesel) und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsanlagen für Wasserstoff.

Detaillierte Informationen finden Sie der Webseite der KfW.

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