Beratung & Konzepte


NRW-Förderung (Emissionsarme Mobilität)

Gefördert werden Umsetzungsberatungen und Umsetzungskonzepte zum Thema Elektromobilität. Dadurch soll das Potenzial zum verstärkten Umstieg auf Elektromobilität aufgezeigt werden.

Zuwendungsfähig sind u.a. folgende Aspekte:
    -   Analyse:                               aktuelle Flottenauslastung, lokale Gegebenheiten, Sanierungstätigkeiten
    -   Ladeinfrastrukturplanung: optimale Standortverteilung, Platzbedarf, Lastmanagement, Netzanbindung
    -   Finanzielle Aspekte:           Abrechnungsverfahren, steuerliche Fragestellungen, Fördermöglichkeiten
    -   Rechtliche Aspekte:           Versicherungsthematik
    -   Beschaffung Fahrzeuge:    Fahrzeugtypen und Car-Sharing, E-(Lasten-)Fahrrädern

AntragsberechtigteVoraussetzungmax. Förderquotemax. Fördersumme
KommunenStädte, Gemeinden, Kreise oder Zusammenschlüsse von Kommunen
sowie nicht-wirtschaftlich tätige kommunale Betriebe
80 %24.000 €
FlottenbetreiberBesitzer von mindestens fünf gewerblich genutzte Fahrzeugen50 %15.000 €
VermieterEigentümer von Mietgebäuden mit mindestens vier Wohneinheiten50 %15.000 €
Wohnungseigentümer-
gemeinschaften
Gemeinschaften mit mindestens vier Wohneinheiten50 %15.000 €
ArbeitgeberArbeitgeber mindestens fünf Kraftfahrzeug-Stellplätzen für Mitarbeiter50 %15.000 €


Die Beratung muss neutral und unabhängig sein und muss durch einen Handlungs- und Umsetzungskonzept abgeschlossen werden.
De-minimis-Beihilfen dürfen insgesamt max. 200.000 € in drei Steuerjahren betragen. → Weitere Informationen
Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition fallen und welche die Grenzwerte für De-minimis-Beihilfen überschreiten, können sich nur Umsetzungskonzepte, keine Umsetzungsberatung, fördern lassen.
Die vollständigen Bestimmungen finden sich in der → Richtlinie "Emissionsarme Mobilität".

Notwendige Anlagen:



Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort (inaktiv)

Kommunen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die Erstellung von anwendungsorientierten kommunalen Elektromobilitätskonzepten. Ziel ist es, die Kommunen in ihrer Funktion als Vorreiter und Multiplikator bei der Einführung der Elektromobilität zu unterstützen und damit eine signifikante Erhöhung der Fahrzeugzahlen zu erreichen.

  • Fördersäule Konzepte:
    Gefördert wird die Erstellung von Elektromobilitätskonzepten. Im Fokus der Förderung steht die Vergabe von Aufträgen zur Entwicklung kommunaler Elektromobilitätskonzepte. (Zielgruppen: Kommunen und kommunale Unternehmen)

Die Einreichfrist des Förderaufrufs ist abgelaufen. Wir informieren an dieser Stelle über zukünftige Einreichfristen.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite der NOW.


Kommunaler Klimaschutz ist seit langem ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums. In den Kommunen liegen große Potenziale, die Treibhausgasemissionen zu senken und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung zu leisten. Die Fördermöglichkeiten unterstützen insbesondere das Ziel, die Treibhausgasemissionen in den Kommunen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent - im Vergleich zu 1990 - zu senken.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der zugehörigen Webseite des BMUB

Strategische Förderschwerpunkte sind:

  • Fokusberatung
  • Energie- und Umweltmanagementsysteme
  • Energiesparmodelle
  • Kommunale Netzwerke
  • Potenzialstudien
  • Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagement

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