Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Alles rund um die Elektromobilität

Alles rund um die Elektromobilität

Wo kann ich mir Elektrofahrzeuge ansehen und selbst ausprobieren?

Jeder große Autohersteller hat Elektrofahrzeuge im Programm.
Rufen Sie einfach bei einem Autohaus in Ihrer Nähe an und machen einen Termin! Natürlich kann man Elektrofahrzeuge auch im Rahmen von CarSharing-Angeboten günstig testen. Pedelecs werden mittlerweile von jedem Fahrradhändler angeboten und können dort probegefahren werden.

Wie viel kostet das Fahren mit dem Elektrofahrzeug?

Der Treibstoff für ein Elektrofahrzeug, der für die Fahrt benötigte Strom, kostet im Vergleich mit einem Fahrzeug mit konventionellem Verbrennungsmotor ungefähr die Hälfte – also ca. 4,50 € pro 100 km statt ca. 9 €. Das ist natürlich abhängig von den jeweils aktuellen Strom-, Benzin- und Dieselpreisen.

Wie teuer ist die Nutzung eines Elektrofahrzeugs im Vergleich zu einem Diesel- oder Benzin-Fahrzeug?

Mit einem TCO-Rechner (TCO = Total Cost of Ownership) können Sie die Gesamtkosten ermitteln, die beim Betrieb eines Elektrofahrzeugs anfallen. Dazu zählen die Kosten für die Anschaffung von Fahrzeug und Ladeinfrastruktur, Strom, Wartung, Steuern und Versicherung, die Abschreibung für die Abnutzung sowie der Fahrzeugrestwert. Hier können Sie für Ihren Fall eine Kostenberechnung durchführen.

Kann ich ein Elektrofahrzeug bei mir zuhause laden?

Ja. Wenn Sie eine Garage oder einen festen Stellplatz haben, empfiehlt es sich, eine sogenannte „Wall-Box“ installieren zu lassen. Damit kann man schneller und sicherer laden, als über eine normale Steckdose, die nur im Notfall zum Laden verwendet werden sollte. Eine solche Wall-Box kann auch intelligent in das Hausenergiesystem eingebunden werden, sodass das Auto z. B. durch die eigene Photovoltaik-Anlage geladen wird. Zudem steigert die Wallbox die Sicherheit des Ladevorgangs durch die technische Überwachung des Ladens.

Was ist der Unterschied zwischen einer Wallbox und einer Ladesäule?

Wallboxen sind Kästen von der ungefähren Größe eines Schuhkartons, die in der Regel für das Laden Zuhause an der Wand installiert werden. Sie arbeiten mit Wechselstrom, erreichen eine Ladeleistung von 3,7 bis zu 22 kW und kosten 600 bis 1.500 € plus Installation.
Ladesäulen sind größer und werden auf einem Fundament aufgestellt. Sie arbeiten für gewöhnlich mit Wechselstrom. Bis zu einer Ladeleistung von 22 kW spricht man von einer Normalladung. Schneller geht es mit Gleichstrom an Schnellladestationen, diese können theoretisch bis zu 170 kW erreichen, in der Praxis wurden bisher vielmals Ladestationen mit 50 kW aufgestellt. Diese Schnelladestationen können über 30.000 € kosten.

Was ist der Unterschied zwischen privater und öffentlicher Ladeinfrastruktur?

Öffentliche Ladeinfrastruktur ist für jedermann zugänglich, z.B. auf öffentlichen Parkplätzen. Die Benutzung privater Ladeinfrastruktur ist ihrem Besitzer vorbehalten, z.B. zuhause oder beim Arbeitgeber.

Wo kann ich eine Wallbox oder eine Ladesäule kaufen? Welche Hersteller gibt es?

Das Angebot ist überaus vielfältig. Eine Liste der bekanntesten Hersteller haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wie bezahle ich das Laden an öffentlichen Ladesäulen?

Viele Anbieter arbeiten mit sogenannten Ladekarten oder Smartphone-Apps. Mit der Karte bzw. der App werden die Ladesäulen freigeschaltet. Abgerechnet wird dann über eine Kundennummer. Außerdem kann man inzwischen an einigen Säulen auch per EC- oder Kreditkarte bezahlen. Einige Stadtwerke bieten ihren Kunden kostenloses Laden an und auch große Einzelhandelsketten bieten ihren Kunden inzwischen kostenloses Laden als besonderen Service während des Einkaufs an.

Eine Übersicht der verfügbaren Ladekarten finden Sie hier.

Was ist der Unterschied zwischen BEV und PHEV?

BEV ist die Abkürzung für Battery Electric Vehicle und bezeichnet vollelektrische Fahrzeuge, also Fahrzeuge mit Batterie, die ausschließlich elektrisch angetrieben werden.
PHEV steht für Plugin Hybrid Electric Vehicle. Diese Fahrzeuge verfügen neben dem Elektromotor zusätzlich auch noch über einen Verbrennungsmotor zum Antrieb.

Gibt es Zuschüsse und finanzielle Vorteile beim Kauf eines E-Fahrzeugs?

Käuferinnen und Käufer eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs erhalten unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss von 4.000 €. Käufer eines neuen Plug-in-Hybridfahrzeugs mit unterstützendem Verbrennungsmotor erhalten unter bestimmten Voraussetzungen eine Kaufprämie von 3.000 €, bis die insgesamt zur Verfügung stehenden 1,2 Mrd. € aufgebraucht sind. Die Käuferinnen und Käufer sind außerdem zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit. Wer sein Fahrzeug beim Arbeitgeber aufladen darf, kann dies nun steuerfrei tun kann. Die Batterieladung muss nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden. Arbeitgeber können den Aufbau von Ladestationen beim Arbeitnehmer zudem über die Lohnsteuer bezuschussen. In Ergänzung dazu gibt es z. T. lokale/kommunale Zuschüsse und Fördermöglichkeiten, z. B. durch die Energieversorger vor Ort. Unternehmen in NRW können ein zinsgünstiges Darlehen der NRW.Bank für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und die dazugehörige Lade-Infrastruktur erhalten.

Wie viele Kilometer kann ich mit einer (Lithium-Ionen-) Batterie fahren?

Ein modernes E-Fahrzeug benötigt bei einer Batteriegröße von ca. 40 kWh für eine Fahrt von 100 km ca. 15 kWh. Mit einer Batterie-Ladung kommt man also ca. 250 km weit. Die heutigen Batterien sind für mehrere Tausend Lade- und Entladezyklen ausgelegt. So bieten Hersteller Garantien bis zu 160.000 km Laufleistungen bzw. acht bis zehn Jahre. Mit weniger als 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität gelten Akkus für E-Autos als für den Einsatz im Elektrofahrzeug unbrauchbar.

Ist es ökologisch sinnvoll, ein Elektrofahrzeug zu fahren?

Das E-Auto hat von der Ladung der Batterie bis zum Vortrieb durch die Räder einen Wirkungsgrad von 60-70%, während ein Verbrennungsantrieb vom Tank zum Rad bestenfalls 25% erreicht. Hinzu kommt, dass der Wirkungsgrad des Elektroantriebs fast unabhängig von Drehzahl und Drehmoment ist. Der Wirkungsgrad des Verbrennungsantriebs ist jedoch stark drehzahlabhängig und kann speziell im Stadtverkehr nur noch halb so effizient sein. An diesen Wirkungsgraden ist aufgrund physischer Gesetzmäßigkeiten nicht mehr viel zu ändern. Ein E-Auto sollte aus ökologischen Gründen mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden, dessen Anteil an der gesamten Stromerzeugung stetig steigt.

Was ist das Besondere am Fahren mit einem E-Auto?

Wer schon einmal ein Elektrofahrzeug gefahren hat, ist in aller Regel von dem hohen Drehmoment des Elektromotors, das bei jeder Drehzahl sofort zur Verfügung steht, begeistert – keine Verzögerung, kein Kuppeln, kein Schalten mehr. Ein E-Auto zu fahren macht einfach Spaß - und wenn es gerade nicht vorwärts geht, an der Ampel oder im Stau, verbraucht der Motor keine Energie. Noch besser: Beim Abbremsen oder bergab Fahren kann der Motor als Generator arbeiten, bremst das Fahrzeug sanft ab und lädt dabei die Batterie.

Kann die Batterie eines Elektrofahrzeugs recycelt werden?

Die heute in Elektroautos eingesetzten Batterien basieren alle auf der Lithium-Ionen-Technologie. Je nach Elektrodenmaterial variieren die Leistungs-/Energiedichte und die Lebensdauer. Die meisten Hersteller geben eine Garantie von 8-10 Jahren oder 100.000 km auf die Batterie. Das heißt, dass zum Ende der Garantie noch mindestens 80 Prozent der Nominalkapazität nutzbar sein sollen. Sinkt die Kapazität unter diesen Wert, ist die Batterie im Sinne der mobilen Nutzung nicht mehr einsatzfähig.

Das bedeutet nicht, dass die Batterie damit wertlos wäre. Für den Einsatz in stationären Speichern, bei denen es nicht so sehr auf Gewicht und Größe ankommt, sind diese Batterien noch bestens geeignet. Die Batterie (Traktionsbatterie) erwartet also nach dem Einsatz im E-Auto ein zweites Leben als stationäre Speicher - z.B. für die Speicherung von Strom aus einer Photovoltaik-Anlage.

Wenn schließlich auch das zweite Leben der Batterien zu Ende geht, werden sie recycelt. Schon jetzt haben sich einige Unternehmen darauf spezialisiert, die wertvollen Rohstoffe wie Kobalt, Lithium und Nickel aus alten Akkus zurückzugewinnen.

Wie sieht das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien aus?

Wenn das Ende der Lebensdauer nach ca. 20 Jahren erreicht ist, werden die Batterien dem Recyclingprozess zugeführt.

Entgegen einer häufigen Annahme liegt der Fokus derzeit noch nicht auf der Rückgewinnung des Lithiums. Das Alkalimetall macht nur ein Gewichtsprozent einer Batterie aus – in einem Elektro-Golf sind das rund drei Kilogramm. Für die Menge, die im e-Golf-Akku steckt, nehmen Fachkreise Kosten von weniger als zehn Euro an. Aus Rohstoff- und Kostensicht ist es viel einfacher, Metalle wie Kobalt, Kupfer und Nickel zu gewinnen. Dieses Verfahren wird bereits angewendet.

Das belgische Unternehmen Unicore ist Marktführer bei der Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien und erprobt schon heute in industriellem Maßstab einen geeigneten Prozess zur Rückgewinnung aller relevanten Metalle (Kobalt, Kupfer, Nickel und Lithium). Dies geschieht in einer kleinen Anlage, die bis zu 7.000 Tonnen im Jahr recyceln kann. Da Altbatterien aus Elektrofahrzeugen noch Mangelware sind, werden vor allem Lithium-Ionen-Akkus kleiner Elektrogeräte verarbeitet. Der Betrieb wird mit wachsendem Recyclingbedarf auf erheblich höhere Mengen ausgerichtet.

Der Prozess besteht aus drei aufeinanderfolgenden Schritten. Zunächst wird die Batterie demontiert. Großflächige Bauteile wie das aus Stahl oder Aluminium bestehende Gehäuse werden direkt dem Recycling zugeführt.

Die in Modulen zusammengefassten Zellen werden in einem Hochofen bei hohen Temperaturen eingeschmolzen (sog. UHT-Prozess, ultra high temperature). Die Rückgewinnung der metallischen Wertstoffe Kobalt, Kupfer und Nickel ist dabei relativ einfach, da sich aufgrund unterschiedlicher Schmelzpunkte und Dichten gut zu trennende flüssige Metallphasen bilden. So sind mehr als 95 Prozent des in einem Akku enthaltenen Kobalts auf diesem Weg zurückzugewinnen.

Zurück bleibt eine Schlacke, die überwiegend aus Lithium, aber auch Rückständen von Aluminium und Eisen besteht. Sie wird in einem weiteren Prozessschritt verarbeitet, der vor allem dazu dient, das Lithium zurückzugewinnen.

Was macht Lithium-Ionen-Batterien so erfolgreich?

Lithium-Ionen-Batterien dominieren derzeit den Markt für aufladbare Energiespeicher. Ihre Vorteile sind:

  • hohe Energie-/Leistungsdichten bei geringem Gewicht
  • langsame Selbstentladung
  • lange Lebensdauer aufgrund der langsameren Alterungsprozesse
  • kein Memory-Effekt (Abfall der Laufzeit bei häufigen Teilentladungen)

Das macht sie ideal für tragbare Geräte (Laptops, Smartphones etc.) aber auch speziell für Elektrofahrzeuge.

Treten bei Elektrofahrzeugen mehr Probleme auf?

Elektrofahrzeuge sind grundsätzlich weniger störungsanfällig als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, da sie weniger Verschleißteile enthalten. Elektrofahrzeuge enthalten zudem kein Öl und verfügen weder über eine Abgasanlage noch über ein kompliziertes Getriebe. Dadurch fehlen Komponenten, die häufig für Störungen sorgen.

Ist ein Elektrofahrzeug unsicherer als ein Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb?

Ein Elektrofahrzeug ist nicht unsicherer als ein Fahrzeug mit herkömmlichem Benzin- oder Diesel-Antrieb. E-Fahrzeuge sind seltener in Verkehrsunfälle verwickelt und haben weniger Pannen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die häufig erwähnte Angst vor der Fahrzeugbatterie ist unbegründet. Die Batterie entspricht höchsten deutschen Sicherheitsstandards und ist mit verschiedenen Systemen ausgestattet, die eine eventuelle Gefahr auf ein Minimum reduzieren. Die Batterie in einem Elektrofahrzeug ist nicht gefährlicher als ein mit Diesel oder Benzin gefüllter Tank.

Wie sieht es mit dem Brandschutz in Garagen und Tiefgaragen aus und wie gefährlich ist das Laden?

Das Thema Brandgefahr taucht immer wieder auf, obwohl es z.B. vom „Verein Deutscher Ingenieure“ (VDI) und der deutschen Prüfgesellschaft „DEKRA“ entsprechende Gegendarstellungen gibt:

„Durch den Ladevorgang entstehen bei Elektrofahrzeugen nach UNECE R100 keine zusätzlichen Gefahren, konstruktive Sicherheit ist gegeben, u.a. ist keine Bildung von entzündlichen Gasen beim Laden zu erwarten.“ (VDI-Richtlinie 2166, Bl. 2, Kap. 6.4)

„Moderne Elektrofahrzeuge sind auch während des Ladevorgangs so sicher wie jedes andere geparkte Fahrzeug. Auch das Parken in einer Tiefgarage stellt kein Problem dar, da die verwendeten Batterien moderner Elektrofahrzeuge nicht ausgasen. […] Auch die Ladetechnik in der Ladeinfrastruktur und den E-Fahrzeugen ist sehr sicher, so dass ein Überladen der Batterien ausgeschlossen ist und eventuelle Probleme der Hardware automatisch erkannt und das Fahrzeug und die Ladeinfrastruktur abgeschaltet werden.“ (DEKRA)

Welchen Einfluss hat eine steigende Anzahl von E-Fahrzeugen auf den Stromverbrauch in Deutschland?

1 Mio. E-Fahrzeuge benötigen bei einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung von 14.000 km und einem Verbrauch von 17 kWh auf 100 km ca. 2,4 TWh elektrische Energie. Die Bruttostromerzeugung im Jahre 2015 lag bei 647 TWh. Der Stromverbrauch der einen Million E-Fahrzeuge würde gerade einmal einen Anteil von ca. 0,4 % daran ausmachen.

Allein die Windenergie brachte in Deutschland im Jahr 2015 bereits über 79 TWh.

Die jährliche Zunahme des Anteils an Erneuerbaren Energien ist größer als der jährliche Verbrauch von 1 Mio. E-Fahrzeugen. Zudem könnten die Batterien der E-Fahrzeuge als Stromspeicher dienen.

Förderprogramm für Ladeinfrastruktur (progres.nrw)

Förderprogramm für Ladeinfrastruktur (progres.nrw)

Was wird gefördert?

Gefördert werden die Anschaffungskosten der Ladeeinrichtung/en, Ausgaben zur Schaffung des Netzanschlusses (z.B. Tiefbau), Fundament, Anfahrschutz, Beleuchtung, Wetterschutz, Elektroinstallation, Inbetriebnahme, Kennzeichnung und die Parkplatzmarkierung.

Wie hoch sind die Fördersummen?

Die Förderung beträgt maximal 50% der förderfähigen Ausgaben. Die Fördersumme beträgt bei privaten Standorten maximal 1.000€ und bei öffentlich zugänglichen Standorten maximal 5.000€ pro Ladepunkt.
Bei der Nutzung von Nicht-Ökostrom können bis zum 31.03.2018 30% Förderung beantragt werden. Danach müssen Antragsteller einen Ökostromvertrag oder eine EE-Anlage mit mehr als 2 kW Leistung vorweisen.

Wo erhalte ich den Antrag?

Das Antragsformular erhalten Sie bei der Bezirksregierung Arnsberg unter folgendem Link.

Download für private Antragsteller

Download für nicht-privaten Antragsteller (z.B. Unternehmen, Kommunen,...)

Welche Lademöglichkeit passt zu meinem Elektroauto?

Es gibt keine allgemeine Einschränkung der Kompatibilität von Elektroauto und Ladepunkt. Die tatsächliche Ladeleistung ist jedoch vom Fahrzeug abhängig.

Wann muss die Förderung beantragt werden?

Die Förderung muss beantragt werden, nachdem man Angebote für die bei der Maßnahme anfallenden Kosten eingeholt hat, aber bevor etwas bestellt oder ein Auftrag vergeben wurde. Bereits begonnene Maßnahmen sind nicht förderfähig.

Wo kann ich eine Wallbox oder eine Ladesäule kaufen? Welche Hersteller gibt es?

Das Angebot ist überaus vielfältig. Eine Liste der bekanntesten Hersteller haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wie viel Zeit habe ich nach der Förderzusage, um den Lademöglichkeit installieren zu lassen?

12 Monate.

Welche technischen Voraussetzungen muss die Ladestation erfüllen?

Der Ladepunkt muss mindestens eine Typ2-Steckdose oder einen Typ2-Ladestecker besitzen.

Soll ich einen 11 kW- oder 22 kW-Ladepunkt installieren?

In den allermeisten Fällen ist ein 11 kW-Ladepunkt vollkommen ausreichend.

Wie viele Ladepunkte kann ich bei mir installieren?

Die elektrischen Netzanschlüsse haben eine Obergrenze für anschließbare Leistung von elektrischen Verbrauchern. Bitte fragen Sie hierzu Ihren Elektriker oder Netzbetreiber.

Wie lange muss die Ladestation in Betrieb gehalten werden?

5 Jahre.

Darf ich den Strom als Betrieb an meine Kunden verschenken.

Ja.

Muss ich steuerlich etwas beachten, wenn ich am Arbeitsplatz kostenlos laden darf?

Nein. Durch das „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr“ müssen Arbeitnehmer den beim Arbeitgeber vergünstigten oder kostenlosen Bezug von Strom zum Aufladen ihrer Elektrofahrzeuge nicht mehr als geldwerten Vorteil versteuern (§ 3 Nr. 46 EStG).

Wenn ich den Strom an Kunden verkaufen möchte, wer kann für mich die Abrechnung übernehmen, oder darf ich das selber machen?

Die Abrechnung kann über einen Dienstleister wie z.B. Hubject, NewMotion, plugsurfing oder ChargeNow erfolgen. Bei selbstständiger Abrechnung sind die grundsätzlich für das Gewerbe gültigen Vorschriften und Gesetze zu beachten.

Reicht es, eine Photovoltaik-Anlage zu besitzen, um die 50% Förderung zu erhalten, oder brauche ich für den zusätzlichen Strom, den ich für mein Haus beziehe, ein Ökostromzertifikat?

Wenn eine Erneuerbare-Energien-Anlage mit mindestens 2 Kilowatt Nennleistung nachgewiesen werden kann, ist eine 50%-Förderung möglich - unabhängig vom sonstigen Stromvertrag.

Werden mobile Ladestationen gefördert?

Nein.

Wo erhalte ich Informationsmaterial rund um das Thema Elektromobilität?

In unserer Mediathek finden Sie vielfältige Informationen rund ums Thema.

Ich möchte auf meinem Grundstück eine öffentliche Ladesäule aufstellen. Welche Anträge muss ich dazu stellen – und bei wem?

Der Aufbau von öffentlichen Ladesäulen ist nur durch nicht-private Antragsteller möglich. Das Antragsformular für nicht-private Antragsteller ist - komplett ausgefüllt - an die Bezirksregierung Arnsberg (Abteilung VI) zu schicken.

Förderprogramm für Ladeinfrastruktur (LifE)

Förderprogramm für Ladeinfrastruktur (LifE)

Was wird gefördert?

Zuwendungsfähige Ausgaben für Normal- und Schnellladepunkte sind zum Beispiel:

  • Ladesäule, angeschlagenes Kabel, Leistungselektronik, abgesetzte Leistungseinheiten,
  • Kennzeichnung, Parkplatzmarkierung, Parkplatzsensoren,
  • Anfahrschutz, Beleuchtung, Wetterschutz,
  • Tiefbau, Fundament, Wiederherstellung der Oberfläche,
  • Installation und Inbetriebnahme,
  • WLAN,

Zuwendungsfähige Ausgaben für den Netzanschluss sind zum Beispiel (nur als Bestandteil eines Antrags auf die Förderung von Ladepunkten):

  • Netzanschluss,
  • Ertüchtigung eines bestehenden Netzanschlusses,
  • Umspannstation,
  • Baukostenzuschuss,
  • Pufferspeicher (gemäß den Anforderungen aus der Förderrichtlinie)
Wie hoch sind die Fördersummen?

Normalladepunkte mit Ladeleistungen bis einschließlich 22 Kilowatt werden gefördert mit einem prozentualen Anteil von 40 Prozent bis höchstens 3.000 Euro pro Ladepunkt.

Schnellladepunkte mit Ladeleistungen zwischen 100 und 150 Kilowatt werden gefördert mit einem prozentualen Anteil von 40 Prozent bis höchstens 30.000 Euro pro Ladepunkt.

Ergänzend wird der Netzanschluss pro Standort gefördert mit einem prozentualen Anteil von 40 Prozent bis höchstens 5.000 Euro für den Anschluss an das Niederspannungsnetz und höchstens 50.000 Euro für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz.

Wo erhalte ich den Antrag?

Das Antragsformular erhalten Sie bei der Bezirksregierung Arnsberg unter folgendem Link.

Download für Normalladestationen (AC)

Download für Schnellladestationen (DC)

Wann muss die Förderung beantragt werden?

Die Förderung muss beantragt werden, nachdem man Angebote für die bei der Maßnahme anfallenden Kosten eingeholt hat, aber bevor etwas bestellt oder ein Auftrag vergeben wurde. Bereits begonnene Maßnahmen sind nicht förderfähig.

Wie viel Zeit habe ich nach der Förderzusage, um den Lademöglichkeit installieren zu lassen?

12 Monate.

Welche technischen Voraussetzungen muss die Ladestation erfüllen?

Es gelten die Mindestanforderungen an die technische Sicherheit und Interoperabilität (§ 3 der Ladesäulenverordnung).
Demnach sind Normalladepunkte mindestens mit einer Typ2-Steckdose oder einem Typ2-Ladestecker auszurüsten. Schnellladepunkte sind mindestens mit einem Combo 2-Ladestecker auszurüsten.

Wie lange muss die Ladestation in Betrieb gehalten werden?

6 Jahre.

Wenn ich den Strom an Kunden verkaufen möchte, wer kann für mich die Abrechnung übernehmen, oder darf ich das selber machen?

Die Abrechnung kann über einen Dienstleister wie z.B. Hubject, NewMotion, plugsurfing oder ChargeNow erfolgen. Bei selbstständiger Abrechnung sind die grundsätzlich für das Gewerbe gültigen Vorschriften und Gesetze zu beachten.

Wo erhalte ich Informationsmaterial rund um das Thema Elektromobilität?

In unserer Mediathek finden Sie vielfältige Informationen rund ums Thema.