Förderung Unternehmen

Das Land Nordrhein-Westfalen, Bund und Europäische Union stellen kleinen, mittleren und großen Unternehmen eine Reihe von Förderprogrammen zur Verfügung, um einen Einstieg in das Thema Elektromobilität zu unterstützen. Das Land Nordrhein-Westfalen etwa fördert den Ausbau von öffentlich zugänglicher und nicht-öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. Einige fördern die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur.



NRW Förderprogramme

Sofortprogramm Elektromobilität (Förderung)

Öffentliche Ladeinfrastruktur

Die Errichtung von stationärer, öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur wird in zwei Förderprogrammen behandelt:

progres.nrw Markteinführung

  • Normalladeinfrastruktur für Handwerker und kleinere Unternehmen (De-minimis-Regelung) mit einer Ladeleistung von 11 bis 22 kW. Die Förderquote beträgt 50 % der Ausgaben bis max. 5.000 Euro je Ladepunkt.

Die Richtlinie und die Antragsunterlagen finden Sie auf der Webseite der Bezirksregierung Arnsberg.

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Nordrhein-Westfalen

  • Normalladeinfrastruktur mit einer Ladeleistung bis einschließlich 22 kW. Die Förderquote beträgt 40 % der Ausgaben bis max. 3.000 Euro je Ladepunkt.
  • Schnellladeinfrastruktur mit einer Ladeleistung von 100 bis 150 kW mit einer Förderquote von 40 % bis max. 30.000 Euro je Ladepunkt.
  • Netzanschluss (nur in Kombination den oberen Punkten) mit 40 % bis max. 5.000 Euro für den Anschluss an das Niederspannungsnetz und bis max. 50.000 Euro für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz.

Anträge zur Förderung von öffentlicher Ladeinfrastruktur sind innerhalb des Zeitraums vom 05.02.2018 bis zum 30.06.2018 einzureichen.

Die Richtlinie und die Antragsunterlagen finden Sie auf der Webseite der Bezirksregierung Arnsberg.

Nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur

Gegenstand der Förderung ist die Errichtung von stationärer, nicht-öffentlicher Normalladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von 11 bis 22 kW.

Die Förderquote beträgt 50 % der Ausgaben bis max. 1.000 Euro je Ladepunkt. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der De-minimis-Regelung.

Die Richtlinie und die Antragsunterlagen finden Sie auf der Webseite der Bezirksregierung Arnsberg.

NRW.BANK (Darlehen)

Die NRW.Bank fördert die Weiterentwicklung der Elektromobilität durch die Vergabe zinsvergünstigter Darlehen an Gewerbetreibende, Freiberufler, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer.


Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die den Themenfeldern Batterietechnik, Fahrzeugtechnik sowie Infrastruktur und Netze des „Masterplans Elektromobilität Nordrhein-Westfalen“ zuzuordnen sind.

Ferner ist auch der Erwerb vorgenannter Techniken sowie der Auf- und Ausbau von Ladestationen förderbar. Darüber hinaus kann auch die Anschaffung von Elektromobilen zu Demonstrationszwecken sowie der Erwerb von Flotten von Elektromobilen mit Ausnahme von Leasingfinanzierungen gefördert werden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NRW.Bank.

EFRE NRW 2014-2020 Programm

Im Rahmen des EFRE NRW 2014-2020 Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ sind vier zu fördernde Bereiche (Prioritätsachsen) definiert. Davon sind zwei für Elektromobilität relevant: Achse eins mit den Leitmarktwettbewerben und Achse drei mit den Klimaschutzwettbewerben.

Leitmarktwettbewerbe

Ziel dieser Wettbewerbe in acht Leitmärkten ist der Transfer wissenschaftlichen Know-hows in die wirtschaftliche Nutzung, die Erschließung neuer Märkte, der Abbau von Innovationshemmnissen sowie das Schließen bestehender Lücken in den Wertschöpfungsketten.

In fünf dieser acht Leitmärkten ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • Energie- & Umweltwirtschaft.NRW
  • Neue Werkstoffe.NRW
  • Maschinen- & Anlagenbau / Produktionstechnik.NRW
  • Mobilität & Logistik.NRW
  • IKT.NRW
     

Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um die Leitmarktwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

Klimaschutzwettbewerbe

Die Klimaschutzwettbewerbe sind stark anwendungsorientiert. Die Landesregierung möchte Vorhaben der umsetzungsorientierten Forschung, der experimentellen Entwicklung und der Demonstration durch Pilotvorhaben in und von Unternehmen fördern und damit zur Stärkung technologischer Innovationen sowie innovativer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle beitragen.

In drei der sechs Klimaschutzwettbewerbe ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • EnergieeffizienzUnternehmen.NRW
  • HydrogenHighWay.NRW
  • KommunalerKlimaschutz.NRW

Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Klimaschutzwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.


Bundesförderprogramme

Beim Bund sind mehrere Ministerien für das Thema Elektromobilität zuständig. Jedes dieser Ministerien hat ihre Förderungsschwerpunkte, die mit eigenen Programmen gefördert werden. Aktuelle Aktivitäten des Bundes haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020

Die Bundesregierung hat ein „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020“ zur Verbesserung der Luftqualität vorgelegt. Für die einzelnen Maßnahmen des neuen Sofortprogramms wird so weit wie möglich auf bestehende Förderprogramme zurückgegriffen.

Als Teil dieses Maßnahmenpakets unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gezielt die besonders belasteten deutschen Städte und Kommunen bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen. Hierfür wird die Richtlinie „Elektromobilität“ des BMVI verwendet, mit denselben Rahmenbedingungen und Abläufen: Mehrmals jährlich werden Aufrufe zur Antragseinreichung veröffentlicht. Dort werden jeweils die genauen Förderbedingungen sowie ein Zeitraum genannt in dem Anträge eingereicht werden können, Wir informieren Sie hier auf dieser Seite über offene Aufrufe sowie deren Inhalte und Fristen.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Förderrichtlinie Elektromobilität

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit der Förderrichtlinie Elektromobilität den Markthochlauf in Deutschland. Die Förderung basiert auf den folgenden Säulen:

  • Fördersäule Beschaffung: Gefördert wird die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und für deren Betrieb notwendigen Ladeinfrastruktur (Zielgruppen: Kommune, kommunale Unternehmen, private Unternehmen)
  • Fördersäule Konzepte: Gefördert wird die Erstellung von Elektromobilitätskonzepten (Zielgruppen: Kommunen und kommunale Unternehmen)
  • Fördersäule F&E: Gefördert werden anwendungsorientierte Forschungs- & Entwicklungsprojekte (Zielgruppen: Verbundprojekte von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen.

Mehrmals im Jahr werden Aufrufe zur Antragseinreichung veröffentlicht, die dann für ca. zwei Monaten gültig sind. Wir informieren Sie hier auf dieser Seite über offene Aufrufe sowie deren Inhalte und Fristen.

Bei Rückfragen stehen Ihnen bei der EnergieAgentur.NRW Herr Dr. Bingchang Ni (Tel.: 0211/86642-296, Mail: ni(at) avoid-unrequested-mailselektromobilitaet.nrw.de) und Herr Georg Grothues (Tel.: 0211/86642-292, Mail: grothues(at) avoid-unrequested-mailselektromobilitaet.nrw.de) zur Verfügung.

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Ziel des Bundesprogramms ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Mit der Förderrichtlinie soll ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Lade-Infrastruktur-Netz initiiert werden. So soll den Nutzern unkompliziertes Laden überall in Deutschland ermöglicht werden.
Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Die Mittelausstattung des Förderprogramms beträgt nach derzeitiger Finanzplanung bis 2020 rund 300 Mio. Euro.

Der erste Aufruf sollte die Nachfragesituation darstellen und lief vom 1. März bis zum 30. April 2017 mit einem vergleichsweisen geringen Fördervolumen von 10 Millionen Euro. Nach der deutlichen Überzeichnung mit einem beantragten Gesamtfördervolumen von 42 Millionen Euro startete der zweite Aufruf mit einem Fördervolumen von 100 Millionen Euro am 14. September 2017 und erreichte bis zum Ende der Antragsphase am 30. Oktober 2017 ein beantragtes Gesamtfördervolumen von über 135 Millionen Euro für den Aufbau von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur.

Mehrmals im Jahr werden Aufrufe zur Antragseinreichung veröffentlicht, die dann für ca. zwei Monaten gültig sind. Wir informieren Sie hier auf dieser Seite über offen Aufrufe sowie deren Inhalte und Fristen.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite der NOW.

Bundesamt für Güterverkehr (BAG)

Förderprogramm "De-minimis"

"Im Rahmen des Förderprogramms „De-minimis“ werden Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen gefördert, die in der Anlage zu Nummer 2 der Förderrichtlinie (Maßnahmenkatalog) aufgeführten Maßnahmen zur Förderung von Sicherheit und Umwelt durchführen.

Mit den Maßnahmen darf vor dem Eingang des Antrages beim Bundesamt nicht begonnen worden sein. Die konkreten Regelungen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Förderrichtlinie „De-minimis“ bzw. den Ausführungen zur jeweiligen Förderperiode.

Die Unternehmen müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung Güterkraftverkehr im Sinne des § 1 Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) betreiben und Eigentümer oder Halter mindestens eines in der Bundesrepublik Deutschland zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenen schweren Nutzfahrzeuges sein. Als schweres Nutzfahrzeug im Sinne dieser Förderrichtlinie gelten Kraftfahrzeuge, die ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmt sind und deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 t beträgt." (Förderprogramm „De-minimis“, BAG)

Nummer 1.8 des Maßnahmenkatalogs

Unter der Nummer 1.8 "Aufwendungen für überobligatorische Maßnahmen am Fahrzeug zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs" des Maßnahmenkatalogs werden verschiedene Nachrüstungen gefördert.

Die Umrüstung eines Diesel- zu einem Elektromotor ist gemäß Nummer 1.8 des Maßnahmenkataloges der Anlage zu Nummer 2 der „De-minimis“ Förderrichtlinie 2018 förderfähig.

Die Förderung umfasst dabei die Kosten für die Anschaffung des Elektromotors sowie die Montagekosten für den Umbau/Einbau. Dabei wird vorausgesetzt, dass sich das umzurüstende Fahrzeug zum Zeitpunkt der Antragstellung im Bestand des Antragstellers / der Antragstellerin befindet.

Die Förderung beträgt dabei höchstens 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, wobei ein individueller, unternehmensbezogene Förderhöchstbetrag je Antragsteller gilt.

Die Berechnung dazu sowie allgemeine weitere Details erhalten Sie auf der Webseite des BAG.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität (Erneuerbar Mobil)

Die gemeinsame Förderinitiative von BMWi & BMUB dient der Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität. Im Fokus stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die die energie- und klimapolitischen Potenziale der Elektromobilität erschließen und gleichzeitig zur Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen beitragen. Für die Betreuung der Fördermaßnahme haben das BMWi und das BMUB jeweils einen Projektträger beauftragt.

Für die erste Förderrunde können Projektskizzen bis zum Stichtag 31. März 2018 eingereicht werden, für weitere Förderrunden jeweils zum 1. März des Jahres (letztmaliger Stichtag: 1. März 2020).

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der Förderinitiative.

Förderaufruf „Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im engen Zusammenhang mit dem Abbau bestehender Netzhemmnisse sowie dem Aufbau von Low Cost-Infrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten“

Dieser Förderaufruf bezieht sich auf Nummer 2.3 der oben genannten Richtlinie zu einer gemeinsamen Förderinitiative. Da das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020“ vor allem auf eine schnelle Verbesserung der Luftqualität zielt, wird der Fördergegenstand auf Vorhaben eingeschränkt, die eine kurzfristige Wirksamkeit plausibel machen können. Zudem soll deren Umsetzung gleichzeitig Forschungsfragen adressieren – beispielsweise über eine begleitende Untersuchung durch eine forschende Einrichtung –, die für den künftigen Aufbau, den Regulierungsrahmen und die Netzintegration von Ladeinfrastruktur von Bedeutung sind.

Im Zentrum des Förderaufrufs stehen zwei Infrastrukturmaßnahmen, mit denen die Akzeptanz der Elektromobilität und die Marktdurchdringung kurzfristig verbessert werden können:

  1. Lademöglichkeiten für Fahrzeugbesitzer, die über keinen Ladepunkt am eigenen, privaten Parkplatz verfügen und daher nicht regulär nachladen können, z. B. durch Ladepunkte im öffentlich-zugänglichen Raum, im nicht öffentlich-zugänglichen Raum und auf bislang nicht erschlossenen Park- und Ladeplätzen.
  2. Lademöglichkeiten für betriebliche Anwendungen, z. B. für Flottenbetreiber auf Betriebshöfen und Firmenparkplätzen, sowie für betriebliche Nutzung an öffentlich-zugänglichen Ladepunkten, z. B. durch Vorreservierung.

Antragsberechtigt sind betroffene Kommunen sowie Unternehmen, Forschungseinrichtungen und sonstige juristische Personen, die im Rahmen eines Verbundvorhabens mit einer betroffenen Kommune zusammenarbeiten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst sind Projektskizzen für das Verbundvorhaben im Umfang von ca. 15 Seiten bis zum 31. März 2018 einzureichen.

Details dazu finden Sie im Förderaufruf im Bundesanzeiger und auf den Seiten des Projektträgers.

Bundesförderung von Wasserstoff und Brennstoffzellen

Auf der Basis des Regierungsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie 2016 bis 2026 stellt das ressortübergreifende Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) zum einen die Kontinuität für Forschung und Entwicklung sicher, zum anderen adressiert es die für eine Marktaktivierung notwendige Unterstützung erster Produkte.

Das BMVI setzt zunächst bis 2019 250 Millionen Euro zur Unterstützung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ein. Dazu wurde bereits die Förderrichtlinie für „Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation“ veröffentlicht. Mit der Förderrichtlinie „Maßnahmen der Marktaktivierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase 2 (Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität)“ unterstützt das BMVI zusätzlich die Marktaktivierung für Produkte, die die technische Marktreife erzielt haben, am Markt jedoch noch nicht wettbewerbsfähig sind, als Vorstufe des Markthochlaufs.

Das BMWi führt seine Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms mit jährlich rund 25 Millionen Euro fort. Zudem hat das BMWi im August 2016 im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) ein Förderprogramm zur Anschaffung von Brennstoffzellenheizgeräten für Privatkunden aufgesetzt.

Die Bundesministerien für Umwelt sowie Bildung und Forschung sind wie schon während der ersten Phase des NIP weiterhin über die Strukturen der NOW GmbH in die strategische Ausgestaltung des NIP aktiv eingebunden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NOW GmbH.

Sonstige nationale Fördermaßnahmen

Umweltbonus - eine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge

Im April 2016 hat die Bundesregierung die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossen. Für neue, erstmals zugelassene batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride oder Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es den Umweltbonus, die so genannte Kaufprämie. Finanziert wird diese zu 50 % vom Bund und 50 % von den Fahrzeugherstellern.

Mindestens 300.000 Fahrzeuge können gefördert werden.Die Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und den Fahrzeugherstellern für Kauf oder Leasing von PKW und Nutzfahrzeugen gezahlt. Pro Fahrzeug beträgt die Förderung 3.000,– € (Plug-in-Hybride) bzw. 4.000,– € (batterieelektrische Fahrzeuge). Das Programm ist beendet, sobald der bereitstehende Betrag vergeben ist. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug als förderfähig auf der Liste des BAFA steht, nach dem 18. Mai 2016 erworben wurde und in Deutschland für mindesten sechs Monate zugelassen bleibt. Fahrzeuge über 60.000,– € werden nicht gefördert.

Einen Förderantrag können Privatpersonen und Unternehmen sowie Stiftungen, Körperschaften und Vereine stellen. Das Antragsformular findet sich auf den Internetseiten des BAFA. Zum Antrag muss der Kauf- oder Leasingvertrag beigelegt werden. Nach der Prüfung wird der Bundesanteil der Fördersumme überwiesen. Der Anteil der Fahrzeughersteller wird direkt auf den Listenpreis berechnet und beim Kauf abgezogen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BAFA.

Steuerliche Förderung Elektrofahrzeuge

Ebenfalls gibt es eine Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge (s. Privatnutzer), sowie die Möglichkeit der steuerlichen Sonderabschreibung von Geschäftselektrofahrzeugen. 50 Prozent der Anschaffungskosten sollen im ersten Investitionsjahr abgeschrieben werden können. Begünstigt sind reine Elektrofahrzeuge, Hybridelektrofahrzeuge, sogenannte Range-Extender-Fahrzeuge sowie Ladevorrichtungen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesrates.

KfW-Umweltprogramm

Die KfW Bankengruppe unterstützt Unternehmen bei Investitionen im Umweltbereich im In- und Ausland mit zinsgünstigen Darlehen. Geförderte Maßnahmen sind z. B. die Anschaffung gewerblich genutzter Fahrzeuge mit Elektroantrieb sowie Hybridfahrzeuge mit bivalentem Antrieb (Elektro/Benzin bzw. Elektro/Diesel) und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsanlagen für Wasserstoff.

Detaillierte Informationen finden Sie der Webseite der KFW.