Am 18. Dezember ist als Teil des neuen "Sofortprogramms Saubere Luft" der Bundesregierung ein neuer Aufruf zur Antragseinreichung zur "Förderrichtlinie Elektromobilität" gestartet, mit dem Unternehmen bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen und dazu notwendiger Ladeinfrastruktur gefördert werden können.

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Förderung Unternehmen

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen - insbesondere kleine und mittlere (KMU) - zu gewährleisten bzw. zu erhöhen, betreiben der Bund, das Land NRW und die EU mit verschiedene Förderprogramme, um die Innovationskraft von Unternehmen, den Technologietransfer, sowie Existenzgründungen aber auch die Schaffung neuer Forschungsinfrastruktur zu steigern.
Einige fördern die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Lade-Infrastruktur.


NRW Förderprogramme

EFRE NRW 2014-2020 Programm

Im Rahmen des EFRE NRW 2014-2020 Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ sind vier zu fördernde Prioritätsachsen definiert. Davon sind zwei für Elektromobilität relevant: Diese beiden sind die Achse eins mit den Leitmarktwettbewerben und die Achse drei mit den Klimaschutzwettbewerben.

Leitmarktwettbewerbe

Ziel dieser Wettbewerbe in acht Leitmärkten ist der Transfer wissenschaftlichen Know-hows in die wirtschaftliche Nutzung, die Erschließung neuer Märkte, der Abbau von Innovationshemmnissen sowie das Schließen bestehender Lücken in den Wertschöpfungsketten.

In fünf dieser acht Leitmärkten ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • Energie- & Umweltwirtschaft.NRW
  • Neue Werkstoffe.NRW
  • Maschinen- & Anlagenbau / Produktionstechnik.NRW
  • Mobilität & Logistik.NRW
  • IKT.NRW
     

Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um die Leitmarktwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

Klimaschutzwettbewerbe

Die Klimaschutzwettbewerbe sind stark anwendungsorientiert. Die Landesregierung möchte Vorhaben der umsetzungsorientierten Forschung, der experimentellen Entwicklung und der Demonstration durch Pilotvorhaben in und von Unternehmen fördern und damit zur Stärkung technologischer Innovationen sowie innovativer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle beitragen.

In drei der sechs Klimaschutzwettbewerbe ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • EnergieeffizienzUnternehmen.NRW
  • HydrogenHighWay.NRW
  • KommunalerKlimaschutz.NRW

Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Klimaschutzwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

Sofortprogramm Elektromobilität

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (progres.nrw)

Mit der "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus dem 'Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen' (progres.nrw) - Programmbereich Markteinführung" wurde nun die rechtliche Basis für das angekündigte Sofortprogramm Elektromobilität der NRW-Landesregierung veröffentlicht.

Im Rahmen dessen ist die Errichtung von stationärer Normalladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Sinne des §2 der "Verordnung über technische Mindestanforderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobilität" förderfähig.

Dabei können unter Beachtung der genannten Anforderungen bis zu 1.000 € für private und bis zu 5.000 € für öffentlich zugängliche Ladepunkte beantragt werden.

Die Richtlinie und die Antragsunterlagen finden Sie auf der Webseite der Bezirksregierung Arnsberg.

Antworten zu häufig gestellten Fragen finden Sie in unserem FAQ-Bereich.

Weitere Fördermaßnahmen

Darüber hinaus sind weitere Fördermaßnahmen geplant, die den Aufbau der flächendeckenden Ladeinfrastruktur sowie die Umrüstung kommunaler Fahrzeugflotten auf Elektro-Antriebe beschleunigen sollen. Eine attraktive Förderquote soll dafür sorgen, dass alle Kommunen die Möglichkeit erhalten, an der Energie- und Verkehrswende teilnehmen zu können.

Insgesamt stehen für diese Fördermaßnahmen ein Budget von 20 Millionen Euro zur Verfügung.

NRW.BANK.Elektromobilität

Die NRW.Bank fördert die Weiterentwicklung der Elektromobilität durch die Vergabe zinsvergünstigter Darlehen an Gewerbetreibende, Freiberufler, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer.


Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die den Themenfeldern Batterietechnik, Fahrzeugtechnik sowie Infrastruktur und Netze des „Masterplans Elektromobilität Nordrhein-Westfalen“ zuzuordnen sind.

Ferner ist auch der Erwerb vorgenannter Techniken sowie der Auf- und Ausbau von Ladestationen förderbar. Darüber hinaus kann auch die Anschaffung von Elektromobilen zu Demonstrationszwecken sowie der Erwerb von Flotten von Elektromobilen mit Ausnahme von Leasingfinanzierungen gefördert werden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NRW.Bank.


Bundesförderprogramme

Ein gebündeltes Beratungsangebot zur Forschungs- und Innovationsförderung auf Bundesebene für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bietet die zentrale Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes an. Als Erstanlaufstelle informiert sie über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen der einzelnen Bundesministerien. Die Förderung in den verschiedenen Bereichen der Elektromobilität ist auf vier Bundesministerien aufgeteilt.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Förderrichtlinie Elektromobilität

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit der Förderrichtlinie Elektromobilität die Beschaffung von Elektrofahrzeugen in kommunalen Flotten und der hierfür benötigten Ladeinfrastruktur sowie der Verknüpfung der Fahrzeuge mit dem Stromnetz in Kombination mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Ein weiterer  Schwerpunkt dieser Richtlinie liegt auf der Förderung von anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen, um die Kosten von den für die Elektromobilität benötigten Technologien, Komponenten oder Systemen zu reduzieren. Für die Förderrichtlinie stehen bis 2019 jährlich rund 30 Millionen Euro bereit.

Als Ansprechpartner für alle Fragen rund um diesen Förderaufruf und zur BMVI-Förderrichtlinie Elektromobilität ist beim Projektträger Jülich Herr Dr. Michael Schultz, Tel. 030/20199 3500, benannt.

Bei Rückfragen stehen Ihnen bei der EnergieAgentur.NRW Herr Dr. Bingchang Ni (Tel.: 0211/86642-296, Mail: ni(at) avoid-unrequested-mailsenergieagentur.nrw) und Herr Georg Grothues (Tel.: 0211/86642-292, Mail: grothues(at) avoid-unrequested-mailsenergieagentur.nrw) zur Verfügung.

Aufruf zur Förderung von Elektrofahrzeugen und der Ladeinfrastruktur

Die Bundesregierung hat ein „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020“ zur Verbesserung der Luftqualität vorgelegt. Als Teil dieses Maßnahmenpakets unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gezielt die besonders belasteten deutschen Städte und Kommunen bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen mit dem „Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von Elektrofahrzeugen und der zum Betrieb benötigten Ladeinfrastruktur“.

Im Fokus des aktuellen Förderaufrufs stehen kommunale Fahrzeugflotten und der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ebenso wie Elektrofahrzeuge im Taxigewerbe und in Car-Sharing-Flotten. Antragsberechtigt sind neben Kommunen und kommunalen Unternehmen auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (z.B. Lieferdienste, Handwerker, Kranken- und Pflegedienste), sofern die Kommune bestätigt, dass die Fahrzeugbeschaffung Teil eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes ist.

Die Förderung findet im Rahmen der aktualisierten „Förderrichtlinie Elektromobilität“ statt, deren Förderaufruf ab sofort online steht. Anträge können bis 31. Januar 2018 eingereicht werden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NOW.

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Ziel des Bundesprogramms ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Mit der Förderrichtlinie soll ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Lade-Infrastruktur-Netz initiiert werden. So soll den Nutzern unkompliziertes Laden überall in Deutschland ermöglicht werden.
Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Die Mittelausstattung des Förderprogramms beträgt nach derzeitiger Finanzplanung bis 2020 rund 300 Mio. Euro. Der erste Aufruf sollte die Nachfragesituation darstellen und lief vom 1. März bis zum 30. April 2017 mit einem vergleichsweisen geringen Fördervolumen von 10 Millionen Euro. Nach der deutlichen Überzeichnung mit einem beantragten Gesamtfördervolumen von 42 Millionen Euro startete der zweite Aufruf mit einem Fördervolumen von 100 Millionen Euro am 14. September 2017 und erreichte bis zum Ende der Antragsphase am 30. Oktober 2017 ein beantragtes Gesamtfördervolumen von über 135 Millionen Euro für den Aufbau von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite der NOW.

Förderrichtlinie „Modernitätsfonds (mFUND)"

Der Modernitätsfonds ist das datenbasierte FuE-Förderprogramm des BMVI und ein wesentlicher Beitrag zur Digitalen Agenda der Bundesregierung. Es handelt sich um ein datenbasiertes Förderprogramm zur Unterstützung der Entwicklung digitaler Geschäftsideen für die Mobilität 4. Die im Rahmen des mFUND geförderten Themen umfassen beispielsweise Mobilität, Infrastruktur, digitale Gesellschaft sowie Wetter und Klima sowie die damit verwandten Bereiche Umwelt, Smart Cities und Demografie.

Für den mFUND stehen bis Ende 2020 Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro bereit. Es gibt zwei Förderlinien:
1. „Ausarbeitung von Projektvorschlägen/ Vorstudien“ (Einreichung von Skizzen permanent möglich. Keine Fristen.)
2. „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung"

Die Förderung erfolgt anteilig auf Ausgabenbasis.
In Förderlinie 1 werden bis zu zwölf Monate lang nachgewiesene Ausgaben bis maximal 100.000 Euro gefördert.
In Förderlinie 2 werden bis zu drei Jahre bis maximal 3 Mio. Euro gefördert.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BMVI.

Förderrichtlinie für Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des "Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" (NIP) Phase II (Schwerpunkt nachhaltige Mobilität)

Mit den Maßnahmen im Rahmen der Fortsetzung des NIP sterbt das BMVI an, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in der nächsten Dekade wettbewerbsfähig zu gestallten. Komplementär zu den Programmen der Elektromobilität mit Batterie sowie weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie verfolgt das BMVI somit einen technologieoffenen Ansatz.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NOW GmbH.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020)

Diese Fördermaßnahme ist Bestandteil der neuen High-Tech-Strategie 2020 der Bundesregierung mit dem Ziel, Innovation und Wachstum der Industrie in Deutschland voranzubringen.
Ziel der Bekanntmachung ist es, Material- und Prozessentwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) mit den Anwendungen in der Elektromobilität, stationären Speichern und weiteren industrierelevanten Anwendungen voranzutreiben. Hier angesprochene Batteriesysteme fokussieren auf Lithium-Ionen-, Metall-Ionen-, Metall-Schwefel- und Metall-Luft/Sauerstoff-Systeme. In Abgrenzung zu anderen Fördermaßnahmen des BMBF werden keine Vorhaben zu Redox-Flow-Batterien oder Doppelschichtkondensatoren gefördert.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger durch den Verbundkoordinator der Projektantrag in elektronischer Form bis zum 31. Januar 2018 vorzulegen.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des BMBF.

BMBF-Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beabsichtigt, auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema "Materialwissenschaft und Werkstofftechnik" zu fördern. Der Wettbewerb "NanoMatFutur" ist eine Fördermaßnahme zum Aufbau nachhaltiger Forschungsstrukturen durch Unterstützung exzellenter Nachwuchsköpfe, die mit ihren Ideen ein Forschungsprojekt vorantreiben und so neue Anwendungen in der Industrie stimulieren.

Die Forschungsthemen adressieren die Anwendungsfelder wie Werkstoffe für die Energietechnik, Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien oder Werkstoffe für Mobilität und Transport.

In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen in deutscher Sprache bis zu folgenden Stichtagen vorzulegen: 15. September 2018 und 15. September 2019.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des BMBF.
 

KMU-innovativ: Elektroniksysteme, Elektromobilität

Mit dieser Fördermaßnahme möchte das BMBF die innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Forschung und Entwicklung unterstützen und stärken. Im Bereich Elektromobilität sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die Beiträge zu neuartigen Fahrzeugkonzepten, Antriebssystemen, elektronischen Fahrzeugkomponenten und -systemen sowie zu funktionsintegrierten und/oder modularen Komponenten für die Elektromobilität förderfähig.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BMBF.
 

KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU)

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken und zu unterstützen. Grundlage ist das Rahmenprogramm "Vom Material zur Innovation".

Bewertungsstichtage sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BMBF.

KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Programms "Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)" insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind

Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des BMBF.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie)

Kommunaler Klimaschutz ist seit langem ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums. In den Kommunen liegen große Potenziale, die Treibhausgasemissionen zu senken und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung zu leisten. Die Fördermöglichkeiten unterstützen insbesondere das Ziel, die Treibhausgasemissionen in den Kommunen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent - im Vergleich zu 1990 - zu senken.

Einreichungsfrist:  1. Januar 2018 - 31. März 2018

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des Projektträgers.

Förderung eines Klimaschutzmanagements

Das BMUB hat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sechs Teilprogramme aufgelegt. Ein Teilprogramm dieser Initiative ist die "Förderung eines Klimaschutzmanagements" mit einem der Schwerpunkte Elektromobilität. Gefördert werden hier Sach- und Personalausgaben für Fahrpersonal, die  bei der Umsetzung der integrierten Klimaschutzkonzepte bzw. Klimaschutzteilkonzepte unterstützen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektträgers.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität (Erneuerbar Mobil)

Die gemeinsame Förderinitiative von BMWi & BMUB dient der Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität. Im Fokus stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die die energie- und klimapolitischen Potenziale der Elektromobilität erschließen und gleichzeitig zur Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen beitragen. Für die Betreuung der Fördermaßnahme haben das BMWi und das BMUB jeweils einen Projektträger beauftragt.

Für die erste Förderrunde können Projektskizzen bis zum Stichtag 31. März 2018 eingereicht werden, für weitere Förderrunden jeweils zum 1. März des Jahres (letztmaliger Stichtag: 1. März 2020).

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der Förderinitiative.

Förderaufruf „Errichtung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im engen Zusammenhang mit dem Abbau bestehender Netzhemmnisse sowie dem Aufbau von Low Cost-Infrastruktur und Mobile Metering-Ladepunkten“

Dieser Förderaufruf bezieht sich grundsätzlich auf Nummer 2.3 der oben genannten Richtlinie zu einer gemeinsamen Förderinitiative. Da das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020“ vor allem auf eine schnelle Verbesserung der Luftqualität zielt, wird der Fördergegenstand auf Vorhaben eingeschränkt, die eine kurzfristige Wirksamkeit plausibel machen können und deren Umsetzung gleichzeitig Forschungsfragen – beispielsweise über eine begleitende Untersuchung durch eine forschende Einrichtung – adressieren, die für den künftigen Aufbau, den Regulierungsrahmen und die Netzintegration von Ladeinfrastruktur von Bedeutung sind.

Im Zentrum des Förderaufrufs stehen 2 Infrastrukturmaßnahmen, mit denen die Akzeptanz der Elektromobilität und die Marktdurchdringung kurzfristig verbessert werden können:

  1. Lademöglichkeiten für Fahrzeugbesitzer, die über keinen Ladepunkt am eigenen, privaten Parkplatz verfügen und daher nicht regulär nachladen können, z. B. durch Ladepunkte im öffentlich-zugänglichen Raum, im nicht öffentlich-zugänglichen Raum und auf bislang nicht erschlossenen Park- und Ladeplätzen.
  2. Lademöglichkeiten für betriebliche Anwendungen, z. B. für Flottenbetreiber auf Betriebshöfen und Firmenparkplätzen, sowie für betriebliche Nutzung an öffentlich-zugänglichen Ladepunkten, z. B. durch Vorreservierung.

Antragsberechtigt sind betroffene Kommunen sowie Unternehmen, Forschungseinrichtungen und sonstige juristische Personen, die im Rahmen eines Verbundvorhabens mit einer betroffenen Kommune zusammenarbeiten.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Zunächst sind Projektskizzen für das Verbundvorhaben im Umfang von ca. 15 Seiten bis zum 31. März 2018 einzureichen.

Details dazu finden Sie im Förderaufruf im Bundesanzeiger

6. Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“

Im Fokus der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu Energiespeichern stehen elektrochemische und thermische Speicher sowie übergeordnete Themen. Der Punkt 3.13 Energiewirtschaftliche Schlüsselelemente der Elektromobilität befasst sich mit Batterietechnologien und deren Integration ins Fahrzeug. Insbesondere ist die Beteiligung der kleinen und mittelständischen Unternehmen ins Förderprogramm gewünscht.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des BMWi.
 

Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien

Das Ziel dieses Förderprogramms von Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist die Steigerung der Innovationskraft von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft um die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands sicherzustellen.

Unabhängig von Förderbekanntmachungen werden beim Projektträger zweimal pro Jahr die jeweils bis zu den Stichtagen 31. März und 30. September eingereichten Skizzen bewertet.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektträgers.

Sonstige nationale Fördermaßnahmen

Umweltbonus - eine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge

Im April 2016 hat die Bundesregierung die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossen. Für neue, erstmals zugelassene batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride oder Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es den Umweltbonus, die sogenannte Kaufprämie . Finanziert wird diese zu 50 % vom Bund und 50 % von den Fahrzeugherstellern.

Mindestens 300.000 Fahrzeuge können gefördert werden.Die Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und den Fahrzeugherstellern für Kauf oder Leasing von PKW und Nutzfahrzeugen gezahlt. Pro Fahrzeug beträgt die Förderung 3.000,– € (Plug-in-Hybride) bzw. 4.000,– € (batterieelektrische Fahrzeuge). Das Programm ist beendet, sobald der bereitstehende Betrag vergeben ist. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug als förderfähig auf der Liste des BAFA steht, nach dem 18. Mai 2016 erworben wurde und in Deutschland für mindesten 6 Monate zugelassen bleibt. Fahrzeuge über 60.000,– € werden nicht gefördert.

Einen Förderantrag können Privatpersonen und Unternehmen sowie Stiftungen, Körperschaften und Vereine stellen. Das Antragsformular findet sich auf den Internetseiten des BAFA. Zum Antrag muss der Kauf- oder Leasingvertrag beigelegt werden. Nach der Prüfung wird der Bundesanteil der Fördersumme überwiesen. Der Anteil der Fahrzeughersteller wird direkt auf den Listenpreis berechnet und beim Kauf abgezogen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BAFA.

Steuerliche Förderung Elektrofahrzeuge

Ebenfalls gibt es eine Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge (s. Privatnutzer), sowie die Möglichkeit der steuerlichen Sonderabschreibung von Geschäftselektrofahrzeugen. 50 Prozent der Anschaffungskosten sollen im ersten Investitionsjahr abgeschrieben werden können. Begünstigt sind reine Elektrofahrzeuge, Hybridelektrofahrzeuge, sog. Range-Extender-Fahrzeuge sowie Ladevorrichtungen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesrates.

KfW-Umweltprogramm

Die KfW Bankengruppe unterstützt Unternehmen bei Investitionen im Umweltbereich im In- und Ausland mit zinsgünstigen Darlehen. Geförderte Maßnahmen sind z. B. die Anschaffung gewerblich genutzter Fahrzeuge mit Elektroantrieb sowie Hybridfahrzeuge mit bivalentem Antrieb (Elektro/Benzin bzw. Elektro/Diesel) und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsanlagen für Wasserstoff.

Detaillierte Informationen finden Sie der Webseite der KFW.