Erfolgreiche Hybridbustechnologie im VRR

Ergebnispräsentation beim Praxistag in Krefeld

„Das Land Nordrhein-Westfalen ist als verkehrsreichstes Bundesland höchst interessiert daran, den Verkehr ökologisch und wirtschaftlich zukunftsfähig zu entwickeln. Projekte wie die Hybridbusflotte im VRR markieren einen wichtigen Meilenstein auf diesem Weg“, betonte NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger. Er dankte für das große Engagement des Verkehrsverbunds, der sechzehn Verkehrsunternehmen und der fünf Hersteller. Dr. Steinle vom Bundesverkehrsministerium stellte den aktuellen Stand des Förderschwerpunktes Elektromobilität in Modellregionen dar: „Durch erfolgreiche Einzelprojekte wie der Hybridbuseinsatz im VRR, der in die Modellregion Rhein-Ruhr eingebunden ist, wird der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität mit Leben und technischen Erfolgen gefüllt. Der ÖPNV ist ein vielversprechendes Einsatzgebiet für die Elektromobilität. Dies hat der VRR mit der Modellregion Rhein-Ruhr eindrucksvoll bewiesen. Deshalb wird die Bundesregierung dieses Thema auch weiterhin engagiert begleiten.“
Aus Sicht des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr bewertete der Vorstandssprecher Martin Husmann das Projekt positiv: „Wir haben mit der Hybridbusförderung unsere Zielsetzung erreicht: Die Fahrzeuge sind nahe an der Serienreife, der Markt hat sich überaus positiv und dynamisch entwickelt. In der anstehenden Konsolidierungsphase muss sich die Brückentechnologie hin zu einem Busantrieb ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe noch weiter bewähren. Der VRR wird auch weiterhin die Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien beobachten und gegebenenfalls zielorientiert fördern.“
Gastgeber Carsten Liedtke, Sprecher des Vorstands der SWK STADTWERKE KREFELD, war über die zahlreichen Besucher und deren Wissensdurst sehr erfreut. „Hier in Krefeld gehören Hybridfahrzeuge schon zum Straßenbild, sei es als Linienbus oder Abfallsammler, unsere Erfahrungen und auch die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung geben wir hier gerne weiter. Neue Technologien wie die Hybridtechnik lassen sich am besten in der gemeinsamen Diskussion bewerten und weiterentwickeln. Wir freuen uns, bundesweit an der Spitze dieser Entwicklung zu stehen und werden diesen Weg konsequent verfolgen.“
Das wissenschaftliche Begleitprogramm ist ein Projekt der „Modellregion Rhein-Ruhr“, die im Rahmen des Bundesprogramms „Elektromobilität in Modellregionen“ gefördert wird. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt für acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Das Forschungsprojekt wurde vom Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen University und vom TÜV Nord Mobilität mit Unterstützung des VRR durchgeführt.

Zur Liste