Emobile Forschung

Nachfolgend finden Sie aktuelle Beispielprojekte für die deutsche Forschung der Elektromobilität mit Beteiligung von Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen.

Fab4Lib

Erforschung von Maßnahmen zur Steigerung der Material- und Prozesseffizienz in der Lithium-Ionen-Batteriezellproduktion über die gesamte Wertschöpfungskette

„Das Projekt hat ein ehrgeiziges Ziel: Eine konkurrenzfähige Produktionseinheit mit einer Produktionskapazität von circa 6 GWh p.a. Diese Einheit kann zukünftig dort modular und vielfach aufgebaut werden, wo die entsprechende Kapazität benötigt wird.

In elf Arbeitspaketen, die jeweils von einem der Partner geleitet und in Teams bearbeitet werden, stehen unter anderem Themen wie energieautonome Infrastruktur, Zelldesign, innovative Produktionsprozesse und Materialien, Industrie 4.0 oder Recyclingstrategien im Fokus. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 03XP0142 mit insgesamt 5,5 Mio. € gefördert. Damit wird die Grundlage für den Aufbau einer Großserienfertigung von Li-Ionenzellen in Deutschland geschaffen.“

Weitere Informationen zum Projekt.

Zuwendungsgeber:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektträger:Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J)
Förderkennzeichen:03XP0142
Projektlaufzeit:01.01.2018 - 30.06.2019
Bewilligte Summe:5.482.100,00€
Projektvolumen:12,1 Mio €
Zuwendungsempfänger:

TerraE Holding GmbH, StreetScooter GmbH, BMZ Batterien-Montage-Zentrum GmbH, SGL Group, Umicore AG & Co. KG, Custom Cells Itzehoe GmbH, Litarion GmbH, M+W Group GmbH, Manz AG, Siemens Aktiengesellschaft, thyssenkrupp System Engineering GmbH, MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Chair of Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH), Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Öko-Institut – Institut für angewandte Ökologie e.V. und die assoziierten Partner Solvay Fluor GmbH, Leclanché GmbH und H&T Battery Components Group.


UNICARagil

Disruptive modulare Architektur für agile, autonome Fahrzeugkonzepte

„Ziel des Projekts UNICARagil ist die Entwicklung autonomer und elektrischer Fahrzeugmodelle für konkrete Anwendungen. Die Federführung des Verbundprojekts hat die Hochschule RWTH Aachen.

Bis 2022 sollen emissionsfreie und fahrerlose Fahrzeuge mit modularem Aufbau für vier konkrete Anwendungsfälle in Logistik und Personentransport entwickelt werden. Im Projekt werden dabei die neuesten Forschungserkenntnisse zum automatisierten vernetzen Fahren und zur Elektromobilität gebündelt. Die Fahrzeuge sollen vielseitig nutzbar, effizient, komfortabel und sicher sein. Am Ende des Projekts werden die neuen Fahrzeuge auf öffentlichen Testfeldern in Deutschland erprobt.“

Weitere Informationen zum Projekt.

Univ.-Prof. Dr. Lutz Eckstein ist der Direktor des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen und der Gesamt-Koordinator des Projekts UNICARagil.
Wir haben mit ihm über das Vorhaben gesprochen.
Den ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Zuwendungsempfänger:

Ika - RWTH Aachen, TU Braunschweig, TU Darmstadt, Karlsruher Institut für Technologie, TU München, Universität Stuttgart, Universität Ulm, ATLATEC GmbH, flyXdrive GmbH, iMAR Navigation GmbH, IPG Automotive GmbH, Schaeffler Technologies AG & Co. KG und VIRES Simulationstechnologie GmbH.

Zuwendungsgeber:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektträger:Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J)
Förderkennzeichen:16EMO0284 - 16EMO0296
Projektlaufzeit:01.02.2018 - 31.01.2022
Projektvolumen:23,3 Mio. € (davon 94 % Förderanteil durch BMBF)

D-SEe

Durchgängiges Schnellladekonzept für Elektrofahrzeuge

„Für die nächsten Jahre wird von den Automobilherstellern der Einbau von Traktionsbatterien (ca.100kWh) angekündigt, die Reichweiten von bis zu 500km ermöglichen. Ladesäulen mit heutiger Ladeleistung (50kW) benötigen bei dieser Batteriegröße ca. 1,6 h, um 80% der Batteriekapazität, ausreichend für 400km Reichweite, nachzuladen. Das Ziel des Gesamtprojekts ist, die Ladedauer für 80% Vollladung auf eine ¼ h zu reduzieren.“

Weitere Informationen zum Projekt.

Zuwendungsgeber:Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Projektträger:Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J)
Förderkennzeichen:03ETE006A - 03ETE006F
Projektlaufzeit:01.01.2018 - 31.12.2020
Bewilligte Summe:3,2 Mio. €
Zuwendungsempfänger:

ElringKlinger AG - Dettingen an der Erms, hofer mechatronik GmbH - Nürtingen, Hochschule Bochum, Voltavision GmbH, Scienlab engineering center GmbH, ScienLab electronic systems GmbH - Bochum


L3Pilot

Forschungsprojekte - Fahrerassistenz und Fahrzeugführung - Pilotprojekt zum automatisierten Fahren in Europa

„Das Projekt L3Pilot untersucht, wie das automatisierte Fahren als sichere und effiziente Transportlösung in Zukunft umgesetzt werden könnte. Der Fokus liegt dabei auf der Darstellung von Systemen der SAE Automatisierungsstufe 3 sowie einigen der Automatisierungsstufe 4. Die Funktionalitäten der betrachteten Systeme werden unter verschiedenen Bedingungen mit 1000 Testfahrern und 100 Fahrzeugen in 11 europäischen Ländern getestet.
Die getesteten Funktionalitäten umfassen dabei ein weites Spektrum, von Parken und Überholen bis hin zu Fahren auf städtischen Kreuzungen. Insgesamt werden so Daten zur Bewertung technischer Aspekte, der Nutzerakzeptanz, des Fahr- und Reiseverhaltens sowie des Einflusses dieser Systeme auf Verkehr und Gesellschaft erhoben.
Dank des großen Spektrums an Fahrsituationen ist L3Pilot das erste Projekt weltweit, das so umfassend Funktionen des automatisierten Fahrens umsetzt und testet.“

Weitere Informationen zum Projekt.

Zuwendungsgeber:Horizon 2020
Projektträger:European Council for Automotive R&D
Förderkennzeichen:No 723051
Projektlaufzeit:01.09.2017 - 31.08.2021
Bewilligte Summe:36 Mio. €
Projektvolumen:68 Mio. €
Zuwendungsempfänger:

VW, Audi, BMW, CRF, Daimler, Ford, Honda, Jaguar Land Rover, Opel PSA, Renault, Toyota, Volvo, Autoliv, Delphi, FEV, bast, SAFER, DLR, ICCS, ika, SNF, TNO, VTT, wivw, University of Genoa, University of Leeds, WMG, ADAS, eict, Allianz, Swiss RE, RDW, FiA


GrEEn

Grüne Elektrochemische Energiespeicher

„Ziel des Verbundprojektes „GrEEn“ ist die Herstellung elektrochemischer Speichersysteme auf Basis von umweltfreundlichen, sogenannten „grünen“ Aktiv- und Inaktivkomponenten für zukünftige mobile und stationäre Anwendungen. Hierzu sollen im Bereich der Hochenergie-Speichersysteme die Lithium-Ionen-Technologie, die Lithium-Schwefel-Technologie und Feststoffbatterien untersucht werden. Für stationäre Anwendungen stehen vor allem Natrium-basierte Technologien, Redox-Flow-Systeme und die Dual-Ionen-Technologie im Fokus. Angestrebt wird die Gesamtbetrachtung idealerweise vollständig „grüner“ Energiespeicher unter expliziter Einbeziehung aller Batteriezellkomponenten, erneuerbarer und biologischer Rohstoffquellen, prozesstechnischer Ansätze sowie ökonomisch-ökologischer Aspekte des Lebenszyklus einschließlich Wiederverwertungsstrategien und eventueller Vermarktungsdetails.“

Zuwendungsgeber:Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE)
Projektträger:k.A.
Förderkennzeichen:313-W044A
Projektlaufzeit:28.04.2017 - 31.12.2020
Bewilligte Summe:3 Mio. €
Projektvolumen:3 Mio. €
Zuwendungsempfänger:

Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU), Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, Forschungszentrum Jülich