Vier Bundesministerien verantworten die Förderung der Elektromobilität

Regierungsprogramm Elektromobilität

Das Regierungsprogramm Elektromobilität schreibt den "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" mit dem Ziel fort, die Forschung und Entwicklung, die Marktvorbereitung und Markteinführung von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen in Deutschland voranzubringen. Bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Regierungsprogramms wird die Bundesregierung durch die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) sowie die Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität (GGEMO) unterstützt.

Die verschiedenen Förderbereiche sind auf vier Bundesministerien aufgeteilt.

Ansprechpartner und detaillierte Informationen finden Sie hier: www.foerderinfo.bund.de/elektromobilitaet

Förderung Unternehmen

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen - insbesondere kleine und mittlere (KMU) - zu gewährleisten bzw. zu erhöhen, betreiben der Bund, das Land NRW und die EU mit verschiedene Förderprogramme, um die Innovationskraft von Unternehmen, den Technologietransfer, sowie Existenzgründungen aber auch die Schaffung neuer Forschungsinfrastruktur zu steigern.
Einige fördern die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Lade-Infrastruktur.


NRW Förderprogramme

EFRE NRW 2014-2020 Programm

Im Rahmen des EFRE NRW 2014-2020 Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ sind vier zu fördernde Prioritätsachsen definiert. Davon sind zwei für Elektromobilität relevant: Diese beiden sind die Achse eins mit den Leitmarktwettbewerben und die Achse drei mit den Klimaschutzwettbewerben.

Leitmarktwettbewerbe

Ziel dieser Wettbewerbe in acht Leitmärkten ist der Transfer wissenschaftlichen Know-hows in die wirtschaftliche Nutzung, die Erschließung neuer Märkte, der Abbau von Innovationshemmnissen sowie das Schließen bestehender Lücken in den Wertschöpfungsketten.

In fünf dieser acht Leitmärkten ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • Energie- & Umweltwirtschaft.NRW
  • Neue Werkstoffe.NRW
  • Maschinen- & Anlagenbau / Produktionstechnik.NRW
  • Mobilität & Logistik.NRW
  • IKT.NRW

Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um die Leitmarktwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

Klimaschutzwettbewerbe

Die Klimaschutzwettbewerbe sind stark anwendungsorientiert. Die Landesregierung möchte Vorhaben der umsetzungsorientierten Forschung, der experimentellen Entwicklung und der Demonstration durch Pilotvorhaben in und von Unternehmen fördern und damit zur Stärkung technologischer Innovationen sowie innovativer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle beitragen.

In zwei der fünf Klimaschutzwettbewerbe ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • EnergieeffizienzUnternehmen.NRW
  • HydrogenHighWay.NRW
  • KommunalerKlimaschutz.NRW

Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um die Klimaschutzwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

NRW.BANK.Elektromobilität

Die NRW.Bank fördert die Weiterentwicklung der Elektromobilität durch die Vergabe zinsvergünstigter Darlehen an Gewerbetreibende, Freiberufler, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer.


Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die den Themenfeldern Batterietechnik, Fahrzeugtechnik sowie Infrastruktur und Netze des „Masterplans Elektromobilität Nordrhein-Westfalen“ zuzuordnen sind.

Ferner ist auch der Erwerb vorgenannter Techniken sowie der Auf- und Ausbau von Ladestationen förderbar. Darüber hinaus kann auch die Anschaffung von Elektromobilen zu Demonstrationszwecken sowie der Erwerb von Flotten von Elektromobilen mit Ausnahme von Leasingfinanzierungen gefördert werden.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKElektromobilitaet/15187/nrwbankproduktdetail.html

KommunalerKlimaschutz.NRW

Mit dem Projektaufruf KommunalerKlimaschutz.NRW wird das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Umsetzung von Maßnahmen fördern, die den Ausstoß von Treibhausgasemissionen in einer Kommune verringern. Die im Teilnahmewettbewerb eingereichten Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung können einen oder mehrere der klimarelevanten Bereiche wie Mobilität  einer Kommune umfassen.
Ergänzend   werden   im   besonderen   Förderbereich   „Emissionsfreie  Innenstadt“   Modellkommunen  gesucht, die konkrete Mobilitätslösungen umsetzen. Die Herausforderung  besteht  darin,  die  Abhängigkeit  des  Verkehrssystems von fossilen Kraftstoffen zu lösen ohne die Mobilität einzuschränken.
Die Frist für das Einreichen von Projektskizzen läuft am 16.03.2017 ab. Eine zweite Einreichungsfrist endet am 22.06.2017.

Detaillierte Information finden Sie hier: www.leitmarktagentur.nrw/klimaschutz/kommunalerklimaschutz


Bundesförderprogramme

Ein gebündeltes Beratungsangebot zur Forschungs- und Innovationsförderung auf Bundesebene für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bietet die zentrale Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes an. Als Erstanlaufstelle informiert sie über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen der einzelnen Bundesministerien. Die Förderung in den verschiedenen Bereichen der Elektromobilität ist auf vier Bundesministerien aufgeteilt.

BMVI

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Ziel des Bundesprogramms ist der Aufbau einer Lade-Infrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Mit der Förderrichtlinie soll ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Lade-Infrastruktur-Netz initiiert werden. So soll den Nutzern unkompliziertes Laden überall in Deutschland ermöglicht werden.
Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Die Mittelausstattung des Förderprogramms beträgt nach derzeitiger Finanzplanung bis 2020 rund 300 Mio. Euro.
Anträge  zur  Förderung  von  sind  innerhalb  des  Zeitraums vom 01.03.2017  bis  zum  28.04.2017 einzureichen.

Detaillierte Information finden Sie hier: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2017/019-dobrindt-e-ladesaeulenoffensive.html

 

Förderrichtlinie Elektromobilität  -  Förderaufruf zur Beschaffung von Fahrzeugen und zur Erstellung von Elektromobilitätskonzepten

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit der Förderrichtlinie Elektromobilität die Beschaffung von Elektrofahrzeugen in kommunalen Flotten und der hierfür benötigten Ladeinfrastruktur sowie der Verknüpfung der Fahrzeuge mit dem Stromnetz in Kombination mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Ein weiterer  Schwerpunkt dieser Richtlinie liegt auf der Förderung von anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen, um die Kosten von den für die Elektromobilität benötigten Technologien, Komponenten oder Systemen zu reduzieren.

Diese Förderrichtlinie gilt bis zum 31.12.2019.  Mit dem Aufruf werden ergänzende Hinweise zu dieser Förderrichtlinie und die inhaltlichen Anforderungen an die Anträge veröffentlicht. Die Antragsteller werden im Rahmen von separaten Aufrufen zur Einreichung von Förderanträgen bzw. von Projektskizzen zum jeweiligen Stichtag aufgefordert.

Weitere Informationen zum Förderaufruf und zur Förderrichtlinie finden Sie über die Homepage der NOW: https://www.now-gmbh.de/de/modellregionen-elektromobilitaet/foerderrichtlinie-2015

Rückfragen können Sie gerne an uns, ElektroMobilität NRW, oder an die Projektleitstelle der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr richten.

Kontakt:

Georg Grothues, Tel.: 0211-866 42 292,
Mail: grothues@energieagentur.nrw

Dr. Bingchang Ni, Tel: 0211- 866 42 296,
Mail: ni@energieagentur.nrw

Förderrichtlinie für Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des "Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" (NIP) Phase II (Schwerpunkt nachhaltige Mobilität)

Mit den Maßnahmen im Rahmen der Fortsetzung des NIP sterbt das BMVI an, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in der nächsten Dekade wettbewerbsfähig zu gestallten. Komplementär zu den Programmen der Elektromobilität mit Batterie sowie weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie verfolgt das BMVI somit einen technologieoffenen Ansatz.

Detaillierte Informationen finden Sie hier: now-gmbh.de/de/nationales-innovationsprogramm/foerderprogramm

 

Förderrichtlinie „Modernitätsfonds (mFUND)"

Der Modernitätsfonds ist das datenbasierte FuE-Förderprogramm des BMVI und ein wesentlicher Beitrag zur Digitalen Agenda der Bundesregierung. Es handelt sich um ein datenbasiertes Förderprogramm zur Unterstützung der Entwicklung digitaler Geschäftsideen für die Mobilität 4. Die im Rahmen des mFUND geförderten Themen umfassen beispielsweise Mobilität, Infrastruktur, digitale Gesellschaft sowie Wetter und Klima sowie die damit verwandten Bereiche Umwelt, Smart Cities und Demografie.

Für den mFUND stehen bis Ende 2020 Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro bereit. Es gibt zwei Förderlinien:
1. „Ausarbeitung von Projektvorschlägen/ Vorstudien“ und
2. „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung“.

Die Förderung erfolgt anteilig auf Ausgabenbasis.
In Förderlinie 1 werden bis zu zwölf Monate lang nachgewiesene Ausgaben bis maximal 100.000 Euro gefördert.
In Förderlinie 2 werden bis zu drei Jahre bis maximal 3 Mio. Euro gefördert.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Digitales/foerderrichtlinie-mfund.pdf?__blob=publicationFile

 

Förderrichtlinie "Automatisiertes und vernetztes Fahren

Automatisiertes und vernetztes Fahren ist eine Zukunftstechnologie an der Schnittstelle von Mobilität  und  digitaler  Wirtschaft. Im Rahmen des vom  BMVI im  Juli 2016  veröffentlichten „Forschungsprogramms  zur Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr “ sollen technologische, verkehrs-  und  gesellschaftspolitische Fragen  untersucht werden.   Die  vorliegende  Förderrichtlinie  ist  Bestandteil  des  Forschungsprogramms  und verfolgt das  Ziel, innovative Lösungen im Kontext der Strategie gezielt zu  fördern,  um  die  Einführung  automatisierter Fahrfunktionen  und  vernetzter  Verkehrssysteme in Deutschland zu unterstützen. Projektskizzen können bis zum 1. Stichtag 28. 02.2017 bzw.  zum  2.  Stichtag  30.06.2017  eingereicht  werden.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/DG/foerderrichtlinie-automatisiertes-vernetztes-fahren.pdf?__blob=publicationFile

BMBF

Bundesministerium für Bildung und Forschung

KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU)

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken und zu unterstützen. Grundlage ist das Rahmenprogramm "Vom Material zur Innovation".

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung.php?B=1087

 

Elektronik für autonomes elektrisches Fahren (Elektronom)

Die vorliegende Förderrichtlinie "Elektronik für autonomes elektrisches Fahren" des BMBF im Rahmen des Förderprogramms "Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung" zielt auf die Erforschung elektronikgetriebener Technologien und Konzepte für neuartige elektronische Komponenten und Systeme ab, die die sichere und effiziente Steuerung eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs ermöglichen und gleichzeitig den hohen Anforderungen an Kommunikation und Verarbeitung großer Mengen von Umgebungs- und Betriebsdaten vollautomatisierter und autonomer Fahrzeuge gerecht werden.

Detaillierte Information finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1310.html

 

Disruptive Fahrzeugkonzepte für die autonome elektrische Mobilität (Auto-Dis)

Die Förderrichtlinie trägt zur Umsetzung der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung (http://www.hightech-strategie.de) im Themenfeld „Intelligente Mobilität“, des Rahmenprogramms „Mikroelektronik aus Deutschland – ­Innovationstreiber der Digitalisierung“ bei. Ziel der Projekte ist die Entwicklung und Umsetzung eines modellhaften Technologieträgers für ein neuartiges fahrerloses Fahrzeugkonzept. Es soll eine Funktionsumsetzung des autonomen Fahrens in komplexen Situationen mit höchsten technischen Anforderungen, im urbanen Bereich realisiert werden. Einreichungsfrist endet am 30. April 2017.

Detaillierte Information finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1311.html

 

"M-era.Net II" "Materialwissenschaft und Werkstofftechnologien"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beabsichtigt F&E-Projekte zum Themenschwerpunkt "Materialien für die Additive Fertigung" zu fördern.
Die veröffentlichte Ausschreibung ergänzt die nationalen und europäischen Fördermaßnahmen zur Materialforschung und zielt auf Innovation und Wachstum der Industrie.
Im Call ist das Themenfeld "Materialien für die Additive Fertigung" in der Produkt-, Verfahrens- und Materialentwicklung adressiert.
In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst bis zum 13. Juni 2017 Projektskizzen, einzureichen.

Detaillierte Information finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1339.html

KMU-innovativ: Elektroniksysteme, Elektromobilität

Mit dieser Fördermaßnahme möchte das BMBF die innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Forschung und Entwicklung unterstützen und stärken. Im Bereich Elektromobilität sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die Beiträge zu neuartigen Fahrzeugkonzepten, Antriebssystemen, elektronischen Fahrzeugkomponenten und -systemen sowie zu funktionsintegrierten und/oder modularen Komponenten für die Elektromobilität förderfähig.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1160.html


KMU-zentrierte, strategische FuE-Verbünde in Netzwerken und Clustern (KMU-NetC)

Mit dieser Maßnahme sollen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsverbünde mit maßgeblicher Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) gefördert werden. Ziel sind wiederum neue anwendungsorientierte FuE-Projekte sowie die Steigerung der Innovationsfähigkeit der Beteiligten.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1318.html

 

"2 + 2"-Projekte

Ziel dieser Richtlinie ist die Förderung von innovativen deutsch-chinesischen Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu den Schwerpunktthemen Elektromobilität, Intelligente Fertigung (Industrie 4.0) und Energiesystemforschung. Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und chinesischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft gefördert werden. Unter "2 + 2-Projekten" werden Forschungs- und Entwicklungs-(FuE) Projekte mit Beteiligung mindestens einer deutschen und einer chinesischen Forschungseinrichtung und mindestens einem deutschen kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) und einem chinesischen forschenden Industriepartner verstanden. Am 31. März 2017 endet die Einreichfrist der Projektskizzen.

Detaillierte Information finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1308.html

 

„Individuelle und adaptive Technologien für eine vernetzte Mobilität"

Gefördert werden Innovationen der Mensch-Technik-Interaktion, die sicher nutzbaren, individuellen und flexiblen Mobilitätslösungen adressieren und sich dabei an konkreten Anforderungen für eine urbane Mobilität der Zukunft orientieren. Die Lösungen müssen sich adaptiv an ihre Nutzer anpassen und durch innovative Schnittstellen mit weiteren Verkehrsangeboten vernetzen lassen. Dabei können Individualisierung und Anpassungsfähigkeit auch durch die Entwicklung innovativer Mobilitätsmittel mit geringer Größe (sogenannte "Mikromobile") ermöglicht werden.
In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst bis zum 13. Juli 2017 Projektskizzen, einzureichen.

Detaillierte Information finden Sie hier:
bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1364.html

BMUB

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Förderung eines Klimaschutzmanagements

Das BMUB hat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sechs Teilprogramme aufgelegt. Ein Teilprogramm dieser Initiative ist die "Förderung eines Klimaschutzmanagements" mit einem der Schwerpunkte Elektromobilität. Gefördert werden hier Sach- und Personalausgaben für Fahrpersonal, die  bei der Umsetzung der integrierten Klimaschutzkonzepte bzw. Klimaschutzteilkonzepte unterstützen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/klimaschutzmanagement

„Exportinitiative Umwelttechnologien“

Das Förderprogramm „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit soll förderliche politische, rechtliche und   administrative Rahmenbedingungen unterstützen und dazu beitragen, wettbewerbsfähige  und nachhaltige Infrastrukturen  aufzubauen. Es soll Wissen und Anwendung von insbesondere Umwelt- sowie Klimaschutztechnologien und innovativer (grüner) Infrastruktur in Ländern mit Unterstützungsbedarf verbreiten und verstärken und damit vor Ort geeignete  Kapazitäten unterstützen. In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst bis zum 15. Mai 2017 Projektskizzen, einzureichen.

Detaillierte Information finden Sie hier:
http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Foerderprogramme/exportinitiative_umwelttechnologien_170405_bf.pdf

BMWi

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Förderinitiative „Energiewende im Verkehr: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“

Mit der programmübergreifenden Förderbekanntmachung „Energiewende im Verkehr: Sektorkopplung durch die Nutzung strombasierter Kraftstoffe“ unterstützt das BMWi Projekte zu Forschung, Entwicklung und Demonstration in den Bereichen „Angewandte Energieforschung“, „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ und „Maritime Technologien“.
Auf diese Weise sollen Innovationen entstehen, welche die Energiewirtschaft enger mit dem Verkehrssektor verzahnen und die technologischen Möglichkeiten in einem systemorientierten Ansatz weiterentwickeln. Damit unterstreicht das BMWi die energiepolitische Relevanz des steigenden Verkehrsaufkommens zu Land und zu Wasser und ermöglicht Synergieeffekte durch Forschung und Entwicklung.

In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst bis zum 23. Juni 2017 Projektskizzen, einzureichen.

Detaillierte Information finden Sie hier:
https://www.ptj.de/lw_resource/datapool/_items/item_7936/energiewende_im_verkehr.pdf

 

 

Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien

Das Ziel dieses Förderprogramms von Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist die Steigerung der Innovationskraft von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft um die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands sicherzustellen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.tuvpt.de/fileadmin/downloads/Richtline_BMWi-NFST_2015-06-23.pdf


6. Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“

Im Fokus der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu Energiespeichern stehen elektrochemische und thermische Speicher sowie übergeordnete Themen. Der Punkt 3.13 Energiewirtschaftliche Schlüsselelemente der Elektromobilität befasst sich mit Batterietechnologien und deren Integration ins Fahrzeug. Insbesondere ist die Beteiligung der kleinen und mittelständischen Unternehmen ins Förderprogramm gewünscht.

Detaillierte Information finden Sie hier:
http://bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/B/bekanntmachung-forschungsfoerderung-im-6-energieforschungsprogramm,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

Sonstige nationale Fördermaßnahmen

Umweltbonus - eine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge

Im April 2016 hat die Bundesregierung die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossen. Für neue, erstmals zugelassene batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride oder Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es den Umweltbonus, die sogenannte Kaufprämie . Finanziert wird diese zu 50 % vom Bund und 50 % von den Fahrzeugherstellern.

Mindestens 300.000 Fahrzeuge können gefördert werden.Die Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und den Fahrzeugherstellern für Kauf oder Leasing von PKW und Nutzfahrzeugen gezahlt. Pro Fahrzeug beträgt die Förderung 3.000,– € (Plug-in-Hybride) bzw. 4.000,– € (batterieelektrische Fahrzeuge). Das Programm ist beendet, sobald der bereitstehende Betrag vergeben ist. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug als förderfähig auf der Liste des BAFA steht, nach dem 18. Mai 2016 erworben wurde und in Deutschland für mindesten 6 Monate zugelassen bleibt. Fahrzeuge über 60.000,– € werden nicht gefördert.

Einen Förderantrag können Privatpersonen und Unternehmen sowie Stiftungen, Körperschaften und Vereine stellen. Das Antragsformular findet sich auf den Internetseiten des BAFA. Zum Antrag muss der Kauf- oder Leasingvertrag beigelegt werden. Nach der Prüfung wird der Bundesanteil der Fördersumme überwiesen. Der Anteil der Fahrzeughersteller wird direkt auf den Listenpreis berechnet und beim Kauf abgezogen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet

Eine flächendeckende Lade-Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung, damit Elektromobilität eine ernsthafte Alternative zum konventionellen PKW wird. Mit 300 Mio. € sollen öffentlich zugängliche Lademöglichkeiten gefördert werden. Das Lade-Infrastrukturprogramm des Bundes wird voraussichtlich 2017 starten.

Steuerliche Förderung Elektrofahrzeuge

Ebenfalls gibt es eine Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge (s. Privatnutzer), sowie die Möglichkeit der steuerlichen Sonderabschreibung von Geschäftselektrofahrzeugen. 50 Prozent der Anschaffungskosten sollen im ersten Investitionsjahr abgeschrieben werden können. Begünstigt sind reine Elektrofahrzeuge, Hybridelektrofahrzeuge, sog. Range-Extender-Fahrzeuge sowie Ladevorrichtungen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2015/0101-0200/114-15%28B%29.pdf?__blob=publicationFile&v=1


KfW-Umweltprogramm

Die KfW Bankengruppe unterstützt Unternehmen bei Investitionen im Umweltbereich im In- und Ausland mit zinsgünstigen Darlehen. Geförderte Maßnahmen sind z. B. die Anschaffung gewerblich genutzter Fahrzeuge mit Elektroantrieb sowie Hybridfahrzeuge mit bivalentem Antrieb (Elektro/Benzin bzw. Elektro/Diesel) und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsanlagen für Wasserstoff.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.kfw.de/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000002220-Merkblatt-240-241.pdf


EU-Förderprogramme

Zur Unterstützung ihrer Ziele und Aufgaben stellt die Europäische Union im Rahmen vieler Programme und Aktionen Fördermittel bereit.

ERA-NET Cofund Electric Mobility Europe (EMEurope)

Vorgesehen ist die Förderung von transnationalen Forschungs- und Innovations-projekten in den folgenden Handlungsfeldern: Systemintegration, Städtische Lieferverkehre und City Logistik, Intelligente Mobilitätskonzepte, Öffentliche Verkehrsmittel, Verbraucherverhalten und gesellschaftliche Trends. Ziel ist es, Elektromobilität in Europa weiter voranzubringen.

Detaillierte Information finden Sie hier:
http://www.electricmobilityeurope.eu

EUREKA

EUREKA ist eine politische europäische Forschungsinitiative. Sie bietet Industrie und Wissenschaft einen Rahmen für grenzüberschreitende, marktnahe Forschungskooperationsprojekte. EUREKA ist themenoffen. Eingereicht werden können Projekte in allen Technologiebereichen: von der Materialforschung über die Biotechnologie bis zur Informations- und Kommunikationstechnologie.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.foerderinfo.bund.de/de/EUREKA-239.php