Förderrichtlinie Sofortprogramm Elektromobilität für Unternehmen startet am 1. November!

Am 1. November startet der Teil der neuen Förderrichtlinie Sofortprogramm Elektromobilität der NRW-Landesregierung, mit der Unternehmen bei der Anschaffung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und dazu notwendiger Bau-Maßnahmen gefördert werden können.

Hier geht´s direkt online zu den entsprechenden Seiten der federführenden Bezirksregierung Arnsberg.
Dort finden Sie die Richtlinie sowie die Antragsunterlagen.


Mit der "Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland" soll ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Ladeinfrastruktur-Netz initiiert werden, sodass der Nutzer eines E-Fahrzeugs überall in Deutschland schnell und unkompliziert nachladen kann. Die Mittelausstattung des Förderprogramms beträgt nach derzeitiger Finanzplanung bis 2020 rund 300 Mio. Euro. Der zweite Aufruf läuft noch bis zum 30. Oktober 2017 und beinhaltet 100 Millionen Euro für den Aufbau von öffentlicher Ladeinfrastruktur.
Für Nordrhein-Westfalen stehen dabei Fördermittel für bis zu 2.000 Normalladepunkte sowie 170 Schnellladepunkte zur Verfügung. Den Förderaufruf mit den detaillierten Informationen können Sie >hier< herunterladen.

Die benötigten Unterlagen sind >hier< in einer Checkliste zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu dem Thema haben, können Sie sich gerne über das >Kontaktformular< an uns wenden oder an unserer Info-Veranstaltung am 6. Oktober im Haus der Universität in Düsseldorf teilnehmen. Nähere Informationen dazu finden Sie >hier<.

Vier Bundesministerien verantworten die Förderung der Elektromobilität

Regierungsprogramm Elektromobilität

Das Regierungsprogramm Elektromobilität schreibt den "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" mit dem Ziel fort, die Forschung und Entwicklung, die Marktvorbereitung und Markteinführung von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen in Deutschland voranzubringen. Bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Regierungsprogramms wird die Bundesregierung durch die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) sowie die Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität (GGEMO) unterstützt.

Die verschiedenen Förderbereiche sind auf vier Bundesministerien aufgeteilt.

Ansprechpartner und detaillierte Informationen finden Sie hier: www.foerderinfo.bund.de/elektromobilitaet

Förderung Unternehmen

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen - insbesondere kleine und mittlere (KMU) - zu gewährleisten bzw. zu erhöhen, betreiben der Bund, das Land NRW und die EU mit verschiedene Förderprogramme, um die Innovationskraft von Unternehmen, den Technologietransfer, sowie Existenzgründungen aber auch die Schaffung neuer Forschungsinfrastruktur zu steigern.
Einige fördern die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Lade-Infrastruktur.


NRW Förderprogramme

EFRE NRW 2014-2020 Programm

Im Rahmen des EFRE NRW 2014-2020 Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ sind vier zu fördernde Prioritätsachsen definiert. Davon sind zwei für Elektromobilität relevant: Diese beiden sind die Achse eins mit den Leitmarktwettbewerben und die Achse drei mit den Klimaschutzwettbewerben.

Leitmarktwettbewerbe

Ziel dieser Wettbewerbe in acht Leitmärkten ist der Transfer wissenschaftlichen Know-hows in die wirtschaftliche Nutzung, die Erschließung neuer Märkte, der Abbau von Innovationshemmnissen sowie das Schließen bestehender Lücken in den Wertschöpfungsketten.

In fünf dieser acht Leitmärkten ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • Energie- & Umweltwirtschaft.NRW
  • Neue Werkstoffe.NRW
  • Maschinen- & Anlagenbau / Produktionstechnik.NRW
  • Mobilität & Logistik.NRW
  • IKT.NRW

Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um die Leitmarktwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

Klimaschutzwettbewerbe

Die Klimaschutzwettbewerbe sind stark anwendungsorientiert. Die Landesregierung möchte Vorhaben der umsetzungsorientierten Forschung, der experimentellen Entwicklung und der Demonstration durch Pilotvorhaben in und von Unternehmen fördern und damit zur Stärkung technologischer Innovationen sowie innovativer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle beitragen.

In drei der sechs Klimaschutzwettbewerbe ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • EnergieeffizienzUnternehmen.NRW
  • HydrogenHighWay.NRW
  • KommunalerKlimaschutz.NRW

Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um die Klimaschutzwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

NRW.BANK.Elektromobilität

Die NRW.Bank fördert die Weiterentwicklung der Elektromobilität durch die Vergabe zinsvergünstigter Darlehen an Gewerbetreibende, Freiberufler, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer.


Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die den Themenfeldern Batterietechnik, Fahrzeugtechnik sowie Infrastruktur und Netze des „Masterplans Elektromobilität Nordrhein-Westfalen“ zuzuordnen sind.

Ferner ist auch der Erwerb vorgenannter Techniken sowie der Auf- und Ausbau von Ladestationen förderbar. Darüber hinaus kann auch die Anschaffung von Elektromobilen zu Demonstrationszwecken sowie der Erwerb von Flotten von Elektromobilen mit Ausnahme von Leasingfinanzierungen gefördert werden.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKElektromobilitaet/15187/nrwbankproduktdetail.html


Bundesförderprogramme

Ein gebündeltes Beratungsangebot zur Forschungs- und Innovationsförderung auf Bundesebene für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bietet die zentrale Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes an. Als Erstanlaufstelle informiert sie über die Forschungsstruktur des Bundes, die Förderprogramme und über aktuelle Förderschwerpunkte und -initiativen der einzelnen Bundesministerien. Die Förderung in den verschiedenen Bereichen der Elektromobilität ist auf vier Bundesministerien aufgeteilt.

BMVI

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Ziel des Bundesprogramms ist der Aufbau einer Lade-Infrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Mit der Förderrichtlinie soll ein flächendeckendes, bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Lade-Infrastruktur-Netz initiiert werden. So soll den Nutzern unkompliziertes Laden überall in Deutschland ermöglicht werden.
Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Die Mittelausstattung des Förderprogramms beträgt nach derzeitiger Finanzplanung bis 2020 rund 300 Mio. Euro. Der zweite Aufruf startet am 14. September 2017 und beinhaltet 100 Millionen Euro für den Aufbau von öffentlicher Ladeinfrastruktur.

Detaillierte Information finden Sie hier: https://www.now-gmbh.de/de/ladeinfrastruktur

Förderrichtlinie Elektromobilität

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit der Förderrichtlinie Elektromobilität die Beschaffung von Elektrofahrzeugen in kommunalen Flotten und der hierfür benötigten Ladeinfrastruktur sowie der Verknüpfung der Fahrzeuge mit dem Stromnetz in Kombination mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Ein weiterer  Schwerpunkt dieser Richtlinie liegt auf der Förderung von anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen, um die Kosten von den für die Elektromobilität benötigten Technologien, Komponenten oder Systemen zu reduzieren.

Diese Förderrichtlinie gilt bis zum 31.12.2019.  Mit dem Aufruf werden ergänzende Hinweise zu dieser Förderrichtlinie und die inhaltlichen Anforderungen an die Anträge veröffentlicht. Die Antragsteller werden im Rahmen von separaten Aufrufen zur Einreichung von Förderanträgen bzw. von Projektskizzen zum jeweiligen Stichtag aufgefordert.

Weitere Informationen zum Förderaufruf und zur Förderrichtlinie finden Sie über die Homepage der NOW: https://www.now-gmbh.de/de/modellregionen-elektromobilitaet/foerderrichtlinie-2015

Rückfragen können Sie gerne an uns, ElektroMobilität NRW, oder an die Projektleitstelle der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr richten.

Kontakt:

Georg Grothues, Tel.: 0211-866 42 292,
Mail: grothues@energieagentur.nrw

Dr. Bingchang Ni, Tel: 0211- 866 42 296,
Mail: ni@energieagentur.nrw

Förderrichtlinie für Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des "Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" (NIP) Phase II (Schwerpunkt nachhaltige Mobilität)

Mit den Maßnahmen im Rahmen der Fortsetzung des NIP sterbt das BMVI an, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in der nächsten Dekade wettbewerbsfähig zu gestallten. Komplementär zu den Programmen der Elektromobilität mit Batterie sowie weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie verfolgt das BMVI somit einen technologieoffenen Ansatz.

Detaillierte Informationen finden Sie hier: now-gmbh.de/de/nationales-innovationsprogramm/foerderprogramm

Förderrichtlinie „Modernitätsfonds (mFUND)"

Der Modernitätsfonds ist das datenbasierte FuE-Förderprogramm des BMVI und ein wesentlicher Beitrag zur Digitalen Agenda der Bundesregierung. Es handelt sich um ein datenbasiertes Förderprogramm zur Unterstützung der Entwicklung digitaler Geschäftsideen für die Mobilität 4. Die im Rahmen des mFUND geförderten Themen umfassen beispielsweise Mobilität, Infrastruktur, digitale Gesellschaft sowie Wetter und Klima sowie die damit verwandten Bereiche Umwelt, Smart Cities und Demografie.

Für den mFUND stehen bis Ende 2020 Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro bereit. Es gibt zwei Förderlinien:
1. „Ausarbeitung von Projektvorschlägen/ Vorstudien“ (Einreichung von Skizzen permanent möglich. Keine Fristen.)
2. „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung"

Die Förderung erfolgt anteilig auf Ausgabenbasis.
In Förderlinie 1 werden bis zu zwölf Monate lang nachgewiesene Ausgaben bis maximal 100.000 Euro gefördert.
In Förderlinie 2 werden bis zu drei Jahre bis maximal 3 Mio. Euro gefördert.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Digitales/foerderrichtlinie-mfund.pdf?__blob=publicationFile

BMBF

Bundesministerium für Bildung und Forschung

KMU-innovativ: Elektroniksysteme, Elektromobilität

Mit dieser Fördermaßnahme möchte das BMBF die innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Forschung und Entwicklung unterstützen und stärken. Im Bereich Elektromobilität sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die Beiträge zu neuartigen Fahrzeugkonzepten, Antriebssystemen, elektronischen Fahrzeugkomponenten und -systemen sowie zu funktionsintegrierten und/oder modularen Komponenten für die Elektromobilität förderfähig.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1160.html

KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Programms "Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)" insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind

Bewertungsstichtage für Projektskizzen ist  der 15. Oktober 2017.

Detaillierte Information finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung.php?B=1112

KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU)

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken und zu unterstützen. Grundlage ist das Rahmenprogramm "Vom Material zur Innovation".

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung.php?B=1087

BMUB

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Förderung eines Klimaschutzmanagements

Das BMUB hat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sechs Teilprogramme aufgelegt. Ein Teilprogramm dieser Initiative ist die "Förderung eines Klimaschutzmanagements" mit einem der Schwerpunkte Elektromobilität. Gefördert werden hier Sach- und Personalausgaben für Fahrpersonal, die  bei der Umsetzung der integrierten Klimaschutzkonzepte bzw. Klimaschutzteilkonzepte unterstützen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/klimaschutzmanagement

Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen (Kommunalrichtlinie)

Kommunaler Klimaschutz ist seit langem ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums. In den Kommunen liegen große Potenziale, die Treibhausgasemissionen zu senken und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung zu leisten. Die Fördermöglichkeiten unterstützen insbesondere das Ziel, die Treibhausgasemissionen in den Kommunen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent - im Vergleich zu 1990 - zu senken.

Einreichungsfrist:  1. Juli 2017 - 30. September 2017 und 1. Januar 2018 - 31. März 2018

Detaillierte Information finden Sie hier:
https://www.klimaschutz.de/sites/default/files/160622_KRL_Text.pdf

Exportinitiative Umwelttechnologien

Das Förderprogramm „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit soll förderliche politische, rechtliche und   administrative Rahmenbedingungen unterstützen und dazu beitragen, wettbewerbsfähige  und nachhaltige Infrastrukturen  aufzubauen. Es soll Wissen und Anwendung von insbesondere Umwelt- sowie Klimaschutztechnologien und innovativer (grüner) Infrastruktur in Ländern mit Unterstützungsbedarf verbreiten und verstärken und damit vor Ort geeignete  Kapazitäten unterstützen. In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst bis zum 15. Mai 2017 Projektskizzen, einzureichen.

Detaillierte Information finden Sie hier:
http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Foerderprogramme/exportinitiative_umwelttechnologien_170405_bf.pdf

BMWi

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

6. Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“

Im Fokus der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu Energiespeichern stehen elektrochemische und thermische Speicher sowie übergeordnete Themen. Der Punkt 3.13 Energiewirtschaftliche Schlüsselelemente der Elektromobilität befasst sich mit Batterietechnologien und deren Integration ins Fahrzeug. Insbesondere ist die Beteiligung der kleinen und mittelständischen Unternehmen ins Förderprogramm gewünscht.

Detaillierte Information finden Sie hier:
http://bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/B/bekanntmachung-forschungsfoerderung-im-6-energieforschungsprogramm,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien

Das Ziel dieses Förderprogramms von Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist die Steigerung der Innovationskraft von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft um die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands sicherzustellen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.tuvpt.de/fileadmin/downloads/Richtline_BMWi-NFST_2015-06-23.pdf

Sonstige nationale Fördermaßnahmen

Umweltbonus - eine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge

Im April 2016 hat die Bundesregierung die Kaufprämie für Elektrofahrzeuge beschlossen. Für neue, erstmals zugelassene batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride oder Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es den Umweltbonus, die sogenannte Kaufprämie . Finanziert wird diese zu 50 % vom Bund und 50 % von den Fahrzeugherstellern.

Mindestens 300.000 Fahrzeuge können gefördert werden.Die Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und den Fahrzeugherstellern für Kauf oder Leasing von PKW und Nutzfahrzeugen gezahlt. Pro Fahrzeug beträgt die Förderung 3.000,– € (Plug-in-Hybride) bzw. 4.000,– € (batterieelektrische Fahrzeuge). Das Programm ist beendet, sobald der bereitstehende Betrag vergeben ist. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug als förderfähig auf der Liste des BAFA steht, nach dem 18. Mai 2016 erworben wurde und in Deutschland für mindesten 6 Monate zugelassen bleibt. Fahrzeuge über 60.000,– € werden nicht gefördert.

Einen Förderantrag können Privatpersonen und Unternehmen sowie Stiftungen, Körperschaften und Vereine stellen. Das Antragsformular findet sich auf den Internetseiten des BAFA. Zum Antrag muss der Kauf- oder Leasingvertrag beigelegt werden. Nach der Prüfung wird der Bundesanteil der Fördersumme überwiesen. Der Anteil der Fahrzeughersteller wird direkt auf den Listenpreis berechnet und beim Kauf abgezogen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet

Eine flächendeckende Lade-Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung, damit Elektromobilität eine ernsthafte Alternative zum konventionellen PKW wird. Mit 300 Mio. € sollen öffentlich zugängliche Lademöglichkeiten gefördert werden. Das Lade-Infrastrukturprogramm des Bundes wird voraussichtlich 2017 starten.

Steuerliche Förderung Elektrofahrzeuge

Ebenfalls gibt es eine Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge (s. Privatnutzer), sowie die Möglichkeit der steuerlichen Sonderabschreibung von Geschäftselektrofahrzeugen. 50 Prozent der Anschaffungskosten sollen im ersten Investitionsjahr abgeschrieben werden können. Begünstigt sind reine Elektrofahrzeuge, Hybridelektrofahrzeuge, sog. Range-Extender-Fahrzeuge sowie Ladevorrichtungen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2015/0101-0200/114-15%28B%29.pdf?__blob=publicationFile&v=1


KfW-Umweltprogramm

Die KfW Bankengruppe unterstützt Unternehmen bei Investitionen im Umweltbereich im In- und Ausland mit zinsgünstigen Darlehen. Geförderte Maßnahmen sind z. B. die Anschaffung gewerblich genutzter Fahrzeuge mit Elektroantrieb sowie Hybridfahrzeuge mit bivalentem Antrieb (Elektro/Benzin bzw. Elektro/Diesel) und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Betankungsanlagen für Wasserstoff.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:
https://www.kfw.de/Download-Center/F%C3%B6rderprogramme-(Inlandsf%C3%B6rderung)/PDF-Dokumente/6000002220-Merkblatt-240-241.pdf