E-Van in einer Halle.
© E-Wolf GmbH
Steckbrief
Förderkennzeichen:EM 2023
Konsortialführer:e-Wolf GmbH
Fördergeber:Land NRW, EFRE
Projekttäger:ETN
Wettbewerb, Förderaufruf:ElektroMobil.NRW 2009
Laufzeit:Januar 2013 – März 2015
Fördersumme:2 Mio. EUR

NiVVE - Nutzfahrzeuge im Vergleich: Verbrennungs- vs. Elektromotor

Im Projekt NiVVE werden zunächst die Rahmenbedingungen für den Einsatz von elektrischen Nutzfahrzeugen (E-NFZ) im Flottenbetrieb analysiert sowie Szenarien zur zukünftigen Marktentwicklung abgeleitet.

Zur Erfassung des realen Mobilitätsbedarfs und der Betriebskosten von Flottenbetreibern wird ein Vergleichsflottenversuch durchgeführt. Dabei werden Flottenbetreiber aus zwei unterschiedlichen Gewerbebranchen, sowie aus Tätigkeitsfeldern im sozialen Dienstleistungsbereich in Nordrhein-Westfalen mit Testfahrzeugen und prototypischen DC-Ladesäulen ausgerüstet. Zusätzlich werden im Rahmen einer assoziierten Partnerschaft mit einem Energieversorger bereits vorhandene E-Fahrzeuge in das Projekt eingebunden. Insgesamt werden 18 Fahrzeuge in den jeweiligen Fuhrparks eingesetzt, wobei jeweils drei Fahrzeuge eine Referenzgruppe bilden. Innerhalb dieser Gruppe werden identische Fahrzeugtypen genutzt, die jedoch unterschiedliche Antriebs- und Ladekonzepte (NFZ mit konventionellem Verbrennungsmotor, E-NFZ mit Standardladung, E-NFZ mit DC-Schnellladefunktion) aufweisen. Aufbauend auf den Ergebnissen des Flottenversuchs werden anschließend ein Berechnungstool zur Untersuchung der Wirtschaftlichkeit von E-NFZ entwickelt sowie Handlungsempfehlungen für Wirtschaft/Politik aufgezeigt. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur technischen und wirtschaftlichen Nutzbarkeit von E-NFZ im Flotten- bzw. Dauereinsatz zu gewinnen und dadurch die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen in NRW zu unterstützen.

Projektpartner

e-Wolf GmbH (Konsortialführer)
SWK STADTWERKE KREFELD AG
Regionalverkehr Köln GmbH
RWTH Aachen University - Institut für Kraftfahrzeuge (ika)

Schlagworte

AntriebDemonstrationsprojekte und FlottenversucheFahrzeugtechnikGeschäftsmodellEFRELand NRW