Förderung Forschung & Entwicklung

Eine der zentralen Aufgaben von ElektroMobilität NRW ist die Unterstützung von Forschung & Entwicklung in allen Bereich der Elektromobilität mittels Information zu bestehenden Fördermöglichkeiten. Hier finden Sie vielfältige Informationen und Links zu Fördermöglichkeiten.


NRW Förderprogramme

EFRE NRW 2014-2020 Programm

Im Rahmen des EFRE NRW 2014-2020 Programms – „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ sind vier zu fördernde Prioritätsachsen definiert, davon sind zwei für Elektromobilität relevant: Diese beiden sind die Achse eins mit den Leitmarktwettbewerben und die Achse drei mit den Klimaschutzwettbewerben.

Leitmarktwettbewerbe

Ziel dieser Wettbewerbe in acht Leitmärkten ist der Transfer wissenschaftlichen Know-hows in die wirtschaftliche Nutzung, die Erschließung neuer Märkte, der Abbau von Innovationshemmnissen sowie das Schließen bestehender Lücken in den Wertschöpfungsketten.

In fünf dieser acht Leitmärkten ist das Thema Elektromobilität förderfähig: 

  • Energie- & Umweltwirtschaft.NRW
  • Neue Werkstoffe.NRW
  • Maschinen- & Anlagenbau / Produktionstechnik.NRW
  • Mobilität & Logistik.NRW
  • IKT:NRW

Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um die Leitmarktwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.
 

Klimaschutzwettbewerbe

Die Klimaschutzwettbewerbe sind stark anwendungsorientiert. Die Landesregierung möchte Vorhaben der umsetzungsorientierten Forschung, der experimentellen Entwicklung und der Demonstration durch Pilotvorhaben in und von Unternehmen fördern und damit zur Stärkung technologischer Innovationen sowie innovativer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle beitragen.

In zwei der sechs Klimawettbewerben ist das Thema Elektromobilität förderfähig:

  • EnergieeffizienzUnternehmen.NRW
  • HydrogenHighWay.NRW
  • KommunalerKlimaschutz.NRW

Ansprechpartner für all Ihre Fragen rund um die Klimaschutzwettbewerbe ist die LeitmarktAgentur.NRW.

NRW.BANK (Darlehen)

Die NRW.Bank fördert die Weiterentwicklung der Elektromobilität durch die Vergabe zinsvergünstigter Darlehen.

Gefördert werden Existenzgründerinnen und -gründer, mittelständische Unternehmen, kommunale Unternehmen (Unternehmen mit unmittelbarer oder mittelbarer Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften mit insgesamt mehr als 50%) und Angehörige der freien Berufe.

Förderfähige sind grundsätzlich:

  • Erwerb von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor (Ausnahme: Leasing),
  • Investitionen im Zusammenhang mit Elektromobilität (z. B. Investitionen in Ladeinfrastruktur oder Batterietechnik) und
  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Elektromobilität.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der NRW.Bank.


Bundesförderprogramme

Die Förderung der Elektromobilität ist auf vier Bundesministerien aufgeteilt.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Förderrichtlinie Elektromobilität

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt mit der Förderrichtlinie Elektromobilität den Markthochlauf in Deutschland. Die Förderung basiert auf den folgenden Säulen:

  • Fördersäule Beschaffung: Gefördert wird die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und für deren Betrieb notwendigen Ladeinfrastruktur (Zielgruppen: Kommune, kommunale Unternehmen, private Unternehmen)
  • Fördersäule Konzepte: Gefördert wird die Erstellung von Elektromobilitätskonzepten (Zielgruppen: Kommunen und kommunale Unternehmen)
  • Fördersäule F&E: Gefördert werden anwendungsorientierte Forschungs- & Entwicklungsprojekte (Zielgruppen: Verbundprojekte von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen.

Mehrmals im Jahr werden Aufrufe zur Antragseinreichung veröffentlicht, die dann für ca. zwei Monaten gültig sind. Wir informieren Sie hier auf dieser Seite über offene Aufrufe sowie deren Inhalte und Fristen.

Bei Rückfragen stehen Ihnen bei der EnergieAgentur.NRW Herr Dr. Bingchang Ni (Tel.: 0211/86642-296, Mail: ni(at) avoid-unrequested-mailselektromobilitaet.nrw.de) und Herr Georg Grothues (Tel.: 0211/86642-292, Mail: grothues(at) avoid-unrequested-mailselektromobilitaet.nrw.de) zur Verfügung.

Förderrichtlinie für Maßnahmen der Forschung, Entwicklung und Innovation im Rahmen des "Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" (NIP) Phase II (Schwerpunkt nachhaltige Mobilität)

Mit den Maßnahmen im Rahmen der Fortsetzung des NIP sterbt das BMVI an, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in der nächsten Dekade wettbewerbsfähig zu gestallten. Komplementär zu den Programmen der Elektromobilität mit Batterie sowie weiteren Maßnahmen zur Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie verfolgt das BMVI somit einen technologieoffenen Ansatz.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der >Webseite der NOW<.

Förderrichtlinie „Modernitätsfonds (mFUND)"

Der Modernitätsfonds ist das datenbasierte FuE-Förderprogramm des BMVI und ein wesentlicher Beitrag zur Digitalen Agenda der Bundesregierung. Es handelt sich um ein datenbasiertes Förderprogramm zur Unterstützung der Entwicklung digitaler Geschäftsideen für die Mobilität 4. Die im Rahmen des mFUND geförderten Themen umfassen beispielsweise Mobilität, Infrastruktur, digitale Gesellschaft sowie Wetter und Klima sowie die damit verwandten Bereiche Umwelt, Smart Cities und Demografie.

Für den mFUND stehen bis Ende 2020 Fördermittel in Höhe von 100 Millionen Euro bereit. Es gibt zwei Förderlinien:
1. „Ausarbeitung von Projektvorschlägen/ Vorstudien“ (Einreichung von Skizzen permanent möglich. Keine Fristen.)
2. „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung"

Die Förderung erfolgt anteilig auf Ausgabenbasis.
In Förderlinie 1 werden bis zu zwölf Monate lang nachgewiesene Ausgaben bis maximal 100.000 Euro gefördert.
In Förderlinie 2 werden bis zu drei Jahre bis maximal 3 Mio. Euro gefördert.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BMVI.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

KMU-innovativ: Elektroniksysteme, Elektromobilität

Mit dieser Fördermaßnahme möchte das BMBF die innovativen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Forschung und Entwicklung unterstützen und stärken. Im Bereich Elektromobilität sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die Beiträge zu neuartigen Fahrzeugkonzepten, Antriebssystemen, elektronischen Fahrzeugkomponenten und -systemen sowie zu funktionsintegrierten und/oder modularen Komponenten für die Elektromobilität förderfähig.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BMBF.

KMU-innovativ: Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Programms "Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)" insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind.

Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des BMBF.

KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU)

Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken und zu unterstützen. Grundlage ist das Rahmenprogramm "Vom Material zur Innovation".

Bewertungsstichtage sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BMBF.
 

BMBF-Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beabsichtigt, auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema "Materialwissenschaft und Werkstofftechnik" zu fördern. Der Wettbewerb "NanoMatFutur" ist eine Fördermaßnahme zum Aufbau nachhaltiger Forschungsstrukturen durch Unterstützung exzellenter Nachwuchsköpfe, die mit ihren Ideen ein Forschungsprojekt vorantreiben und so neue Anwendungen in der Industrie stimulieren.

Die Forschungsthemen adressieren die Anwendungsfelder wie Werkstoffe für die Energietechnik, Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien oder Werkstoffe für Mobilität und Transport.

In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen in deutscher Sprache bis zu folgenden Stichtagen vorzulegen: 15. September 2018 und 15. September 2019.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des BMBF.
 

Batteriematerialien für zukünftige elektromobile, stationäre und weitere industrierelevante Anwendungen (Batterie 2020)

Diese Fördermaßnahme ist Bestandteil der neuen High-Tech-Strategie 2020 der Bundesregierung mit dem Ziel, Innovation und Wachstum der Industrie in Deutschland voranzubringen.
Ziel der Bekanntmachung ist es, Material- und Prozessentwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für wieder aufladbare, elektrochemische Energiespeicher (Sekundärbatterien) mit den Anwendungen in der Elektromobilität, stationären Speichern und weiteren industrierelevanten Anwendungen voranzutreiben. Hier angesprochene Batteriesysteme fokussieren auf Lithium-Ionen-, Metall-Ionen-, Metall-Schwefel- und Metall-Luft/Sauerstoff-Systeme. In Abgrenzung zu anderen Fördermaßnahmen des BMBF werden keine Vorhaben zu Redox-Flow-Batterien oder Doppelschichtkondensatoren gefördert.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem beauftragten Projektträger durch den Verbundkoordinator der Projektantrag in elektronischer Form bis zum 31. Januar 2018 vorzulegen.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite des BMBF.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität (Erneuerbar Mobil)

Die gemeinsame Förderinitiative von BMWi & BMUB dient der Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität. Im Fokus stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die die energie- und klimapolitischen Potenziale der Elektromobilität erschließen und gleichzeitig zur Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen beitragen. Für die Betreuung der Fördermaßnahme haben das BMWi und das BMUB jeweils einen Projektträger beauftragt.

Für die erste Förderrunde können Projektskizzen bis zum Stichtag 31. März 2018 eingereicht werden, für weitere Förderrunden jeweils zum 1. März des Jahres (letztmaliger Stichtag: 1. März 2020).

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite der Förderinitiative.

6. Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“

Im Fokus der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu Energiespeichern stehen elektrochemische und thermische Speicher sowie übergeordnete Themen. Der Punkt 3.13 Energiewirtschaftliche Schlüsselelemente der Elektromobilität befasst sich mit Batterietechnologien und deren Integration ins Fahrzeug. Insbesondere ist die Beteiligung der kleinen und mittelständischen Unternehmen ins Förderprogramm gewünscht.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des BMWi.

Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien

Das Ziel dieses Förderprogramms von Forschungs- und Entwicklungsprojekten ist die Steigerung der Innovationskraft von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft um die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands sicherzustellen.

Unabhängig von Förderbekanntmachungen werden beim Projektträger zweimal pro Jahr die jeweils bis zu den Stichtagen 31. März und 30. September eingereichten Skizzen bewertet.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektträgers.

Interessensbekundungen für „Strategische Einzelprojekte“

Thematische Schwerpunkte der F&E-Projektförderung werden durch öffentliche Förderbekanntmachungen gesetzt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, thematisch abweichende Projektvorschläge, deren Innovationshöhe und Alleinstellungsmerkmale von besonderem Interesse sind, als „Strategische Einzelprojekte“ einzubringen.

Gesucht werden innovative Projektvorschläge mit Fokus auf IKT-basierten Technologien und Diensten im Bereich der gewerblichen Elektromobilität. Im Mittelpunkt stehen Lösungsbeiträge für die aktuellen Herausforderungen der (City-)Logistik (z.B. Einhaltung von Umwelt- und Lärmvorschriften, Vermeidung von Staus und Fahrverboten), die möglichst alle für eine erfolgreiche Umsetzung erforderlichen Beteiligten (z.B. Unternehmen, Kommunen, Anwohner) einzubinden. Ganzheitliche Konzepte für innovative Logistik-, Flotten- und Mobilitätslösungen sowie Konzepte mit autonomen oder hoch-automatisierten Fahrzeugensind zu erwartende Inhalte.

Bis zum 03.04.2018 können Interessensbekundungen für Projekte mit thematischem Bezug zum aktuellen Förderschwerpunkt „IKT für Elektromobilität III“ eingereicht werden.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite des Aufgabenbereichs „Entwicklung digitaler Technologien“ des BMWi.